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- Dienstag, 7. November 2006, 14:06
- Die Deutschen und das Internet
- Die Hamburger PR-Agentur ZPR
veröffentlichte kürzlich eine sehr interessante Studie
zu den Themen Internetzugang, -nutzung und Web 2.0. Hierzu wurden 1.000 Personen im Alter zwischen 16 und 65 befragt. Die Ergebnisse sind meiner Meinung nach ernüchternd. Hätte ich dies Zahlen bereits vor einer Woche gehabt, hätte ich meinen Vortrag an der Uni Cottbus zum Thema Web 2.0
anders aufgezogen. Jetzt ist mir klarer, warum die Studenten an der Diskussion "Was bedeutet Web 2.0 für euch" gar nicht teilhaben konnten. Denn nur 6% der Deutschen können ohnehin nur etwas mit dem Begriff Web 2.0 anfangen.
Das Ergebnis der Studie:
Zugang zum Internet:
68 % haben Zugang zum Internet 6 % nutzen es trotzdem nicht 32 % haben keine Möglichkeit, das Internet zu nutzen 24 % der befragten Männer haben keine Möglichkeit der Internet-Nutzung 45 % der befragten Frauen haben keine Möglichkeit der Internet-Nutzung 55 % der befragten Personen surfen täglich 63 % der befragten Männer surfen täglich 46 % der befragten Frauen surfen täglich 64 % der bis 30-Jährigen nutzen das Internet täglich 52 % der über 30-Jährigen nutzen das Internet täglich 27 % der befragten Personen surfen mehrmals pro Woche 17 % der befragten Personen surfen seltener Internetnutzung:
Gesamt (16-65jährig):
68 % der befragten Personen kaufen über das Internet ein 56 % beteiligen sich an Auktionsbörsen 68 % nutzen Nachschlagewerke und Suchmaschinen 3 % der Internetnutzer betreiben ein Weblog 9 % lesen regelmäßig Weblogs 14 % nutzen Podcast-Angebote 16 % sind Mitglied einer Community 16-20jährig:
14 % führen ein Weblog 35 % lesen regelmäßig Weblogs 42 % sind Mitglied in einer Community Web 2.0
6 % der Befragten gaben an, den Begriff Web 2.0 überhaupt zu kennen 69 % Aussage: Bei Web 2.0 habe ich den Eindruck, bestimmte Programme sind auf meinen Rechner. In Wirklichkeit sind sie aber auf einem Server, zu dem ich Zugriff habe. 69 % Aussage: Bei Web 2.0 ist die Software wichtiger als das Gerät, mit dem man ins Internet geht. 48 % Aussage: Web 2.0 bezeichnet die neue soziale und interaktive Orientierung des Internets, in dem User selbst aktiv werden. 31% Aussage: Web 2.0 ist die Bezeichnung für den neuen Internetboom.
Quelle: 02.11.2006 zpr
- Freitag, 3. November 2006, 19:41
- Vortrag zum Thema Web 2.0 an der Techischen Universität Cottbus
- Eigentlich weist man ja vor einem Vortrag auf diesen hin. Gestern hielt ich einen Vortrag zum Thema Web 2.0 an der Technischen Universität Cottbus
. Der Vortrag fand im Rahmen des Studiengangs Personalmanagment statt. Wer sich einmal die Präsentation ansehen möchte, kann dies tun, sie ist online verfügbar
.
Die Professorin war über das Thema besser unterrichtet als ihre Studenten, was gerade im Rahmen eines Vortrages zum Thema Web 2.0 die Sache nicht einfach macht, da ich hoffte, dass bei dem ein oder anderen Punkt auch eine Diskussion zu Stande kommt. Erst als ich ein paar Beipiele von Second Life erzählte fingen die Studenten an aufzutauen.
- Freitag, 3. November 2006, 19:23
- Das Web als Plattform
- Die Forderung Tim O'Reillys zu Herzen genommen haben sich abermals Blake Ross und Joe Hewitt, die Entwickler des Freeware-Browsers Firefox. Wie in einem Artikel
der Online Version des US-Magazins IEEE Spectrum zu lesen ist, arbeiten sie an einem Betriebssystem für das Internet, welches über den eigenen Browser auch auf die Ressourcen des eigenen Rechners zugreifen kann.
Parakey, so der Name, soll es möglich machen die Arbeit, die heute getrennt, entweder im Internet oder auf dem Desktop-Rechner stattfindet, miteinander zu verknüpfen.
Ross spricht hierbei von zwei weit entwickelten Plattformen: dem Betriebssystem auf dem Desktop-Rechner und dem Internet. Dies lässt dem Benutzer jedoch eine Wahl, die eigentlich frustrierend ist. Entweder legt der Benutzer seine Inhalte in einer werbefreien Umgebung, mit mächtigen Werkzeugen (Desktop-Programme) an und er, aber auch nur er, kann jederzeit darauf zugreifen. Oder er benutzt weniger ausgereifte Tools in einer werbeverseuchten Umgebung, die allerdings von jedem jederzeit erreicht werden kann.
Der Entwickler, der dem Schreiber des Us-Magazins die bereits existierende Applikation vorführte, zeigte an Hand von digitalen Bildern die Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen Desktop und Internet. Die Digitalkamera kann hierbei direkt aus dem Browser heraus angesprochen werden. Die Bilder können dann direkt in Parakey bearbeitet werden. Die Daten werden übrigens auf den Servern von Parakey gespeichert.
Um die Daten anderen Personen zugänglich zu machen müssen sich diese nicht, wie auf anderen Systemen dafür erst registrieren. Bei Parakey verschickt man dafür sogenannte Schlüssel. Je nach Schlüssel können dann unterschiedliche Personen darauf zugreifen.
Als zeitraubend und als eine der größten Barrieren versteht Ross die Mühen, die uns momentan noch der Upload bereitet. Viele Benutzer werden davon abgehalten ihre Dokumente mit anderen Nuzern zu teilen, weil ihnen der zeitraubende Akt des Uploads zu aufwendig ist. Parakey synchronisiert die Inhalte auf dem eigenen Rechner mit den Inhalten auf den Parakey Servern automatisch sobald man online ist. Der explizite Upload entfällt demnach.
In den Augen des Entwicklers soll Parakey als einziges Interface, sowohl für die Internet- als auch die lokalen Aktivitäten dienen. Realisiert wird die Oberfläche mittels JUL, einer eigens dafür entwickelten Sprache. JUL, die Abkürzung für "Just another User Interface Language" soll es ermöglichen Parakey und die darauf aufbauenden Anwendungen in allen Browsern lauffähig zu machen. Über die Sprache soll es auch Drittanbietern leicht ermöglicht werden Anwendungen zu schreiben.
Das die Idee nicht so schlecht zu sein scheint lässt sich bereits daran feststellen, dass auch Sequoia, die unter anderem auch schon Google, youTube und viele, viele andere erfolgsträchtige StartUps finanzierten bereits wieder mit von der Partie sind.
Wenn sich dieses Konzept durchsetzt, werden Webseiten wie flickr oder youTube wohl demnächst bald überflüssig sein, denn jeder kann seine Inhalte ohne Umweg über Registrierung und Seitenvielfalt einfach und unkompliziert im Internet veröffentlichen.
Eine Vorabversion, die allerdings nur die Bilderfunktionalitäten bereitstellt soll bereits im Januar verfügbar sein. Wer Interesse daran hat kann bereits jetzt auf der Parakey-Seite
seine eMail-Adresse hinterlassen und sich informieren lassen sobald es losgeht.
- Dienstag, 24. Oktober 2006, 00:00
- Geadelt!
- O'Reilly hat bekanntermaßen eine Broschüre zum Thema Web 2.0
herausgebracht. Dabei hat O'Reilly einen Rundumschlag zum Thema veröffentlicht, ohne darauf natürlich zu verzichten kräftig auf ihre eigenen Produkte hinzuweisen. Das ist ja auch ok, denn es ist ja nunmal ein Verlag und lebt von seinem Bücherverkauf.
Was mich jedoch besonders freut, ist die zugehörige Linkliste zum Thema
. Das diesem Eintrag zugehörige Bild zeigt es ganz deutlich. Zuerst kommt der Original-Artikel von Tim O'Reilly
, der das ganze Web 2.0-Thema überhaupt ins Rollen gebracht hat, dann die deutsche Übersetzung
. Gleich danach folgt ein Link zu meiner Sicht auf Web 2.0
, die ich seinerzeit im Rahmen meiner Diplomarbeit geposted habe. Ich muss zugeben, ich bin etwas stolz.
- Montag, 23. Oktober 2006, 13:58
- Übersetzung von Paul Graham's Essay Web 2.0
- Ich habe mich am Wochenende mal hingesetzt und habe einen, in meinen Augen wichtigen, Artikel zum Thema Web 2.0 in das Deutsche übersetzt. Der Original-Essay ist von Paul Graham, ist im November 2005 auf seiner Seite http://paulgraham.com erschienen und trägt schlichtweg den Titel "Web 2.0".
Dieser Artikel hat meine Sicht auf das Web 2.0 entscheidend geprägt und daher wollte ich die Gedanken des Paul Graham zu diesem Thema auch einer Öffentlichkeit zugänglich machen, die des Englischen nicht mächtig ist oder die teilweise komplexen Sätze (zumindest unter Einsatz von normalem Schulenglisch) nur schwer deuten können.
Ich bin kein Dolmetcher und auch ich habe Englisch auch nur in der Schule gelernt, angereichert durch Konversation im englischsprachigen Ausland und "unendliches" Lesen von englischen Texten. Manche Ausdrücke sind nicht eins-zu-eins ins Deutsche zu übersetzen. Ich habe daher einige Stellen mit [Anm.] gekennzeichet.
Gerne lade ich auch zu Kommentaren ein, die die Übersetzung noch verbessern, bzw sich auf den Artikel direkt beziehen. Der Artikel umfasst 8 DIN-A-4-Seiten, daher ist auch diesmal wieder ein bißchen Zeit angebracht, die der Leser aufzuwenden hat.
Der Text verweist ab und zu auf Fußnoten [Nr.], der Einfachheit halber habe ich Sprungmarken gesetzt. So kann man einfach zur Fußnote und wieder zurück springen.
Zusätzlich habe ich, entgegen dem Originaltext, wichtige Begriffe verlinkt. Dies soll zur weiteren Lektüre dienen. - "Übersetzung von Paul Graham's Essay Web 2.0" vollständig lesen
- Dienstag, 22. August 2006, 19:57
- Ereignisreich
- Heute war ein Tag, an dem sich für mich und meine Diplomarbeit so einiges geändert hat. Ich hatte heute ein Treffen mit meiner Professorin, die, schlecht für mich, aber gut für sie, die letzten 4 Wochen ihren wohlverdienten Urlaub angetreten hat.
Wie dem Ein oder Anderen bekannt sein dürfte, entwickle ich eine Web 2.0 Anwendung. Diplomarbeiten in der Informatik laufen ziemlich häufig nach Schema F ab. Nach einer Einleitung und dem Teil, der die Grundlagen für das weitere Verständnis der Arbeit schafft, setzt sich der Rest der Arbeit aus den Kapiteln
- Anforderungsanalyse
- Applikationsdesign
- Implmentierung
- Tests
zusammen. Dem versierten Leser sollte diese Vorgehensweise auch bekannt sein als Wasserfallmodell
.
In der Anforderungsanalyse werden alle Funktionalitäten bestimmt, die eine zu entwickelnde Applikation später aufweisen muss (Kunden-seitig durch das Lastenheft, Programmierer-seitig durch das Pflichtenheft). Im wahren Leben, abseits vom Diplomwahnsinn, zeichnet der Kunde dann das Pflichtenheft ab und die nächste Phase wird eingeleitet. So habe ich 55 Seiten Anforderungsanalyse geschrieben, mit dem Ergebnis, dass ein Design solch einer Applikation den Rahmen meiner Diplomarbeit definitv sprengen würde, da ich nur max. 90 Seiten abgeben darf und mein Grundlagenteil bereits 35 Seiten umfasst.
Die Frage war also, was tun? Ein befreundeter Programmierer riet mir mich doch einmal mit XP (Extreme Programming
) auseinander zu setzen und vorallem mit YAGNI
, was für You aren't gonna need it steht. Im Einzelnen die Besonderheiten von XP zu besprechen, würde den Rahmnen dieses Artikels sprengen (Anm.: Gern genommener Satz in Diplomarbeiten), jedoch, um auf die wesentliche Erkenntnis einzugehen, werden im XP keine Funktionalitäten beschrieben, sondern User Stories, wie z.B. 'Der Benutzer kann sich einloggen'. Diese User Stories werden dann nach Wichtigkeit bewertet und so genannten Iterationen
zugewiesen. Am Ende einer Iteration steht ein Produkt, dass je nach Anforderungen der User Stories bestimmte Funktionalitäten aufweist. Der Clou an der Sache ist, dass der Teil mit dem Applikationsdesign als Ganzes vor der Programmierung wegfällt, da man jede User Story für sich abarbeitet und dafür ein kleinen, aber feinen Entwurf (Design) macht, der dann implementiert wird.
Dies hat zum Vorteil, dass bei Änderungen nicht das Gesamtmodell geändert wird, sondern nur der jenige Teil der Applikation, der dies betrifft. YAGNI, um das noch einmal aufzugreifen, bedeutet, dass man daher auch nicht Sachen vorbereitend programmiert, die in der Applikation vielleicht irgendwann mal gebraucht werden sollten. Wenn ich zum Beispiel ein Skript für eine Upload-Funktionalität habe und die User Story heisst 'Der Benutzer kann Files auf den Server laden', stelle ich dies als Funktionalität bereit und kümmere mich jetzt noch nicht darum, dass der Benutzer vielleicht einmal einen Batch-Upload (mehrer Files auf einmal) machen können soll. Keep it simple, keep it clear ist die Devise.
Es wurde mir klar, dass dieses Programmiermodell meiner Web 2.0-Entwicklung durchaus entgegen kommt. In O'Reilly's Essay "What is Web 2.0
" stehen folgenschwere Sätze über deren Bedeutung ich mir vor der Auseinandersetzung mit XP nicht im Klaren war: "We put up two or three new features on some part of the site every day, and if users don't adopt them, we take them down. If they like them, we roll them out to the entire site." Cal Henderson, the lead developer of Flickr, recently revealed that they deploy new builds up to every half hour. Wäre ich mir vorher über die Existenz und Bedeutung des XP bewusst gewesen, hätte mir auffallen müssen, dass diese Sätze genau mein Problem beschreiben. Das Wasserfallmodell ist für die Entwicklung von Web 2.0-Applikationen nicht geeignet.
Nun habe ich aber nun mal bereits 55 Seiten an Hand des Wasserfallmodells geschrieben. Soll ich die nun wegschmeissen? Meine Professorin sagte mir, dass es genau diese Erkenntnis ist, die ich in meine Arbeit einpflegen kann. Die Konzeptionsphase ist damit erledigt. Ich kann nach diesem Teil direkt im Sinne des XP dazu übergehen, meine Anforderungen Stück für Stück zu designen und zu implementieren.
Mein Problem ist natürlich, dass ich nur noch eine Woche Zeit hätte, um meine Arbeit abzugeben, daher hatte sie mir vorgeschlagen mein Thema zu ändern und aus 'Design und Entwicklung eines Web-basierten Anotationswerkzeuges' (mit diesem Titel war ich eigentlich nie richtig zufrieden) die Entwicklung heraus zu streichen und mich nur auf die Konzeption zu spezialisieren. Dies wurde jedoch meinen Ansprüchen nicht gerecht, da ich nicht wollte, dass ich eine Anforderungsanalyse abgebe, bei der ich hinterher im Endeffekt sage: "Schön, dass Sie's gelesen haben, aber eigentlich war's für'n Arsch. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit."
So habe ich erst einmal zwei Wochen Verlängerung erwirkt. Ich gebe also jetzt in der zweiten Septemberwoche ab. Ich habe ja auch schon einige Sachen programmiert. So habe ich z.B. das Framework
fertig, welches die Requests auf dem Server dynamisch abhandelt. Einzelne Module, wie das Einbinden von flickr und YouTube über WebServices sind programmiert und zu 65% die Einbindung von Google Maps. Anotieren kann man jedoch noch nicht. Daher wurde jetzt auch noch kurzer Hand der Titel meiner Diplomarbeit geändert. Er heißt jetzt: "Konzeption und prototypische Entwicklung einer Mixed-Media-Platform". Klingt funky, oder? Klingt auch mehr nach Web 2.0, irgendwie.
Ich bin also guter Dinge, die Diplomarbeit zu einem, für mich, zufriedenstellenden Ende zu bringen. Ich mache diese Arbeit, im Gegensatz zur allgemeinen Meinung über Diplomarbeiten, nicht nur für meine beiden Professoren, die die Arbeit bewerten sollen, sondern für mich als Grundlage einer Web 2.0-Seite, die irgendwann, wenn sie dem Alpha-Stadium entlassen wird, auch auf die Menschheit losgelassen wird. Mit XP habe ich jetzt ein Vorgehensmodell gefunden, mit dem ich entspannter, viel entspannter, an die Sache rangehen kann. Ich habe nicht mehr den Klotz am Bein ein Applikationsdesign im Sinne des Wasserfallmodells zu erstellen und daher auch nicht mehr so ein Brett vor'm Kopf.
Die Diplomarbeit ist allerdings und bleibt viel Arbeit. Minimum 7 Stunden, meistens aber 12 Stunden am Tag wende ich zur Zeit dafür auf. Daher glaube ich auch nicht, dass Jürgen, der eine Diplomarbeit über Web 2.0 schreibt, seinen Fulltime-Job nebenher aufrecht erhalten kann (und den dazu gehörigen Artikel anscheinend gelöscht hat und damit gegen eine der goldenen Regeln des Web 2.0 verstößt, daher trackbacke ich auf einen anderen Artikel
, schade). Ich habe ja auch am Anfang nebenher gearbeitet und habe festgestellt, dass dies für mich nichts bringt. Respekt, wenn man's trotzdem hinkriegt.
Und für alle, die es geschafft haben sich hier mal wieder durch meine geistigen Ergüsse zu lesen, herzlichen Glückwunsch, Du hast es geschafft. Für heute bin ich fertig.
- Donnerstag, 27. Juli 2006, 21:50
- Logos, Logos, Logos
- Ich habe mir aus gegebenen Anlass einmal ein paar Web 2.0 Logos angesehen.
Es gibt natürlich bei Weitem mehr. Auf flickr gibt es ein Poster mit über 400 Logos

ClipShack — Video sharing
Font: VAG Rundschrift und Light obliqued
Zimbra — kollaborativer Kalender
Font: VAG Rundschrift Light

Wayfaring — eigene Google Maps
Font: VAG Rundschrift
Kajeet — Mobiltelefon service
Font: VAG Rundschrift (angepasstes ‘j’)
Zopa — Kreditgeschäfte
Font: wie Frankfurter Medium oder Bryant Bold Alt
Pando — File Sharing
Font: wie Bryant Medium Alt
MySpace — Social netwoking
Font: Arial Rounded Bold und Bell Gothic Black
TracksLife — persönliche database
Font: ArialRounded Bold

Eventful — kollaborativer Kalender
Font: Arial Rounded Bold
Spongecell — kollaborativer Kalender
Font: Arial Rounded Extra Bold
Skype — Internet Telefonie
Font: Helvetica Rounded Bold
ShoZu — Photo sharing
Font: FF Cocon Bold
Tabblo und Tabblog — Photo sharing
Font: FF Cocon Bold
Last.fm — Musical social network
Font: ITC Ronda (angepasst)
Alternativ: Avernus
Photobucket — Photo hosting
Font: Digital Sans Medium
NewsGator — RSS aggregator
Font: ITC Bauhaus Medium
Plazes — Geographisches networking
Font: Base 9 Regular SC
ReminderFeed — RSS reminder
Font: FF Dot Matrix Two Regular
Technorati — Weblog search tool
Font: Neo Sans Medium
TagWorld — Social networking
Font: Hundel Gothic Bold
Shoutwire — News sharing
Font: Agency Bold
Xanga — Weblog community
Font: Trade Gothic No. 2 Bold und Light
FeedBurner — RSS Optimierung und Tracking
Font: Trade Gothic Bold
Newsvine — News sharing
Font: FF Meta Bold und Book
StandPoint — Meinungs-sharing
Font: FF DIN Medium
DropSend — File sharing
Font: Frutiger Bold
Flickr — Photo sharing
Font: Frutiger Black
PureVolume — Musik promotion
Font: Avenir Book und Medium
Shutterfly — Photo service
Font: Avenir Heavy (customized)
9rules — Web design network
Font: Helvetica Bold
Buzznet — Photo/Video sharing
Font: Helvetica Bold
PODZINGER — Podcast Suche
Font: Interstate Black
Campfire — Gruppen Chat
Font: Interstate Regular
YouTube — Video sharing
Font: Alternate Gothic No. Two
Bloglines — News aggregator
Font: ITC Officina Bold
Weblogs, Inc. — blog network
Font: Syntax Bold
Wikipedia
— kollaborative Online-Enzyklopädie
Font: Hoefler Text
Socialtext — Wiki
Font: Lisboa Sans
Facebook — social networking
Font: Klavika (customized)
matblog — blog
Font: Courier
.
Weiterhin auf flickr: Unter dem Suchbegriff "yay2dot0logoparody" trifft man auf Logos von Leuten, die alteingesessene Corporate Logos auf Web 2.0 trimmen
. Zu dieser Aktion gibt es auch eine Webseite
.
- Mittwoch, 26. Juli 2006, 08:47
- Es war nur eine Frage der Zeit: Videosharingplattform für Pornos
- Während man bei YouTube keinen pornographischen Content hochladen darf, hat sich der Newcomer PornoTube
genau das Gegenteil auf die Fahnen geschrieben. Wehe, Du lädst keinen Porno hoch!
Wie auch bei all den anderen Videosharingplattformen kann von den Benutzern das Filmmaterial hochgeladen und wird dann in das FLV-Format konvertiert, damit es von Hinz und Kunz per Flash-Player in die eigene Webseite eingebaut werden kann. Hierzu muss man sich jedoch vorher als Benutzer registriert habe, sonst bekommt man den Code zum einbetten nicht.
Die Seite ist eigentlich ganz gut designed und weist typische Web 2.0 - Features auf wie Bewertungen, Kommentare und Tagging. Sehr schön finde ich auch den Claim: PornoTube: Fuck around.
Dummerweise kann man sich nicht registrieren bzw. bin ich vielleicht zu blöd dazu, denn die Fehlermeldung "There was a problem with registration. Please try your request again." ist nicht besonders aussagekräftig. Deswegen kann ich auch keinen Beispielfilm hier einbinden. Ist vielleicht auch besser so, denn sowas ist ja eher privat. Wer also will, kann sich das mal auf der Seite ansehen.
Ich denke mal in Deutschland wird man mit diesem Geschäftsmodell nicht unbedingt landen können, da ja jeglicher ab 18 Content hinter einer Alters-Verifizierung angeboten werden muss. Daher habe ich die "schärfsten" Stellen in meinem Bild auch zensiert. Man will ja schließlich keinen Ärger bekommen.
[via TechCrunch
]
- Donnerstag, 20. Juli 2006, 14:52
- Die 1% Regel
- In der Onlineversion des Guardian ist ein interessanter Artikel über Nutzerverhalten
veröffentlicht worden. Gerade im Hinblick auf die Entwicklung von Web 2.0 Applikationen ist dieser mehr als interessant.
Die 1% Regel besagt, dass aus 100 Leuten nur Einer Content generiert, Zehn sich an diesem durch Kommentare oder Verbesserungen beteiligen und 89 diesen Content konsumieren.
Dies wird vor allem aus Statistiken über YouTube abgeleitet. Täglich werden auf YouTube 100 Millionen Videos angesehen, im Gegensatz dazu stehen 65.000 Uploads. Das macht 1.538 Downloads per Upload. Dies entspricht einer Quote von sogar nur 0,5%. (vgl. Open
)
Bei Wikipedia verhält es sich ähnlich. Dort liegt die Rate bei 0,7%. (siehe Church Of Consumer
)
Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass sich Web 2.0 Projekte oder Seiten sich nicht nur auf ihre Nutzer verlassen können. Besteht noch kein Content auf der Seite bei Launch, gehen so 9 von 10 Nutzern der Seite wegen fehlendem Content verloren.
Auch Yahoo hat dies beobachtet. Gruppen bei Yahoo! Groups werden von 1% der Nutzer gestartet, 10% beteiligen sich aktiv an ihnen, aber 100%, so Bradley Horrowitz von Yahoo!, hätten einen Nutzen davon.
Es gilt also die Baumeister oder wie Edward Keller in seinem Buch The Influentials
schreibt die Überträger, die Einflussnehmenden zu finden. Nur alleine von der plötzlichen Möglichkeit sich selbst im Netz zu präsentieren, werden die Nutzer wohl kaum aus sich heraus gehen. Und in Deutschland schon gar nicht, auch wenn das Web 2.0 jetzt offiziell eingeleutet
ist.
- Mittwoch, 19. Juli 2006, 09:55
- Mehr Diplomanden - Versuch einer Web 2.0 Diskussion im Sinne des Web 2.0
- Durch meinen Artikel zu "Was ist Web 2.0?
" komme ich mit immer mehr Leidensgenossen in Kontakt, die dieses Thema auch auf die ein oder andere Art und Weise in ihrer Diplomarbeit behandeln. Noch mehr freut es mich natürlich, wenn sie meinem Beispiel folgen und ihre Sichtweisen in ihren Blogs verfolgen. So auch z. B. Jürgen aus der Nähe von Frankfurt, der eine Diplomarbeit mit dem Titel "Enterprise 2.0" schreibt. Zunächst war sich Jürgen nicht sicher, ob er seine Recherchen oder geistigen Werke auch veröffentlichen soll, aber mittlerweile gibt es schon einige Einträge wie seine Gliederung und erste Kerngedanken, den er in seinem Artikel "Die drei Phänomene des Web 2.0
" veröffentlicht hat.
Ich nutze mein Blog mal um seinen letzten Artikel zu kommentieren. Ich wollte schon immer mal eine Dikussion über mein Blog zu einem Anderen führen. That's Web 2.0, man.
Jürgen schreibt:
Ich sitze gerade an der Gliederung meiner Diplomarbeit und überlege, wie ich in einen roten Faden durch das Web 2.0 ziehen kann. Durch meine Recherche bin ich auch folgende Thesen gekommen:
Die technische Sichtweise: AJAX und Rich Web Application
Die gesellschaftliche Sichtweise: Kollaboration und Selbstdarstellung
* Die wirtschaftliche Sichtweise: Neue Goldgräberstimmung und Aufbau des Medium „Internet“ durch die Medien zum Comeback
Meiner Meinung nach muss AJAX nicht wirklich etwas mit Web 2.0 zu tun haben. Es wird zwar oft in einem Atemzug genannt, jedoch ist es kein unbedingtes Muss. Es bleibt dem Entwickler und Konzepter selbst überlassen, ob AJAX eingesetzt wird. Es gibt durchaus auch Web 2.0 Seiten die gänzlich auf AJAX verzichten. YouTube ist da ein Beispiel oder fro.rtio.us kommt auch gänzlich ohne AJAX aus. flickr war schon eine Web 2.0 Anwendung als all die kleinen Gimmicks noch aus Flash-Bestandteilen gestrickt waren. Erst vor Kurzem ist flickr auf AJAX umgestiegen (mit dem Gamma Release).
Andererseits fordert O'Reilly
Rich Internet Applications, die den Benutzer vom Look & Feel an Desktop-Applikationen erinnern. Dies wird zunächst einmal mit DHTML erreicht. Der asynchrone Request, der dann einzelne Komponenten aktualisiert muss aber nicht unbedingt mit AJAX erfolgen. Es gibt auch Techniken wie FJAX, wo die Requests über eine Flash Engine gehandelt werden. Wenn man sich AJAX-Bücher ansieht, werden sogar iFrames noch als gängige Praxis angesehen. Davon würde ich aber Abstand nehmen.
Bei Rich Internet Applications stimme ich allerdings zu. Sie sollen Benutzern die Arbeit mit der Seite so angenehm wie möglich gestalten. Drag & Drop, Sortierung, im nur 2 Beispiele zu nennen. Was mir jedoch noch fehlt ist die Erweiterbarkeit durch API's. Das sollte unbedingt rein. Es ist der Motor des Web 2.0 aus technischer Sicht. Applikationen wie uploadr sind zum Beispiel ein Beispiel für diese Erweiterbarkeit.
Mit der gesellschaftlichen Darstellung stimme ich überein. Vielleicht kann man ja noch die Weisheit der Vielen erwähnen.
Wirtschaftlich gibt's ein paar Ansätze im neuen Spiegel.
Also lieber Jürgen, verstehe es bitte nicht als Kritik. Dies soll nur meine Sichtweise auf die Dinge sein. Sie sind natürlich in keinster Weise verbindlich. Ich habe nur rausgefunden, je mehr man sich mit Anderen über das Thema unterhält, desto klarer wird es einem selbst. Deswegen kann ich Dich nur zu Deinem Schritt beglückwünschen Deine Überlegungen zu veröffentlichen.





