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- Dienstag, 1. August 2006, 12:17
- Kostenlos telefonieren
- Ja, das ist möglich. Zumindest laut Anbieter des Dienstes in folgende Netze:
PeterZahlt funktioniert täglich zwischen 6:00 Uhr und 24:00 Uhr und verbindet Sie derzeit aus dem deutschen Festnetz in die Festnetze der folgenden Länder:
Deutschland
Großbritannien
Frankreich
Italien
Österreich
Schweiz
Spanien
USA (auch Mobilnetze)
* Kanada (auch Mobilnetze)
Jedes Gespräch kann bis zu 30 Minuten lang sein. Während des Gespräches wird auf der Seite Werbung eingeblendet. So soll das Ganze finanziert werden. Gut für die, die ein schnurloses Telefon haben. Zu finden unter peterzahlt.de
.
- Freitag, 28. Juli 2006, 13:41
- 2 GB sicheres Online-Backup kostenlos
- Es gibt nichts schlimmeres als einen Festplatten-Crash, wenn man gerade in einer wichtigen Arbeit steckt. Daher sollte man so oft wie möglich ein Backup machen. Mir wäre es immer am liebsten gewesen die Sachen irgendwo auf einem Server zu speichern und im Bedarfsfalle darauf zugreifen zu können. Damit wäre ich unabhängig von dem Rechner auf dem ich gerade arbeite.
Doch bisher waren mir die bisherigen Lösungen zu teuer. .mac beispielsweise ist einer dieser Kandidaten. Bei denen weiß ich nicht mal wieviel das kostet, weil es auf der Seite nicht zu sehen ist. Dann gibt es da noch Xdrive, bei denen bekommt man 5GB Backup-Platz für 10$ im Monat.
Ich bin aber Web 2.0, weißt Du. Ich will nix zahlen.
Dafür gibt es jetzt einen neuen Service im Beta-Stadium namens Mozy. Mozy bietet 2 GB Backup-Platz auf seinen Festplatten für lau
. Niente, nix, kostenlos, gratis.
Um den Service zu nutzen lädt man, nach der Registirierung, eine Software auf seinen Rechner. Mit dieser kann man festlegen, welche Files dem Backup unterzogen werden sollen. Dies kann man dann auch automatisieren, damit das Ganze im Hintergrund abläuft.
Der Anbieter bietet laut eigener Aussage folgenden Service:
- 2GB of free, secure storage
- Open/locked file support
- Block-level differential backup
- 128-bit SSL support (to secure your data during transport)
- 448-bit Blowfish encryption (to secure your data on our server)
- Continuous or scheduled backup options
Eine der wichtigsten Aussagen für mich ist, dass die Daten auf dem Server verschlüsselt abgelegt werden. Somit sind sie vor der Einsicht durch Dritte geschützt.
Es gibt für 5$ auch 30GB Festplattenplatz, aber mir sind 2GB erst mal vollkommen auseichend.
Momentan gibt es Mozy nur für den PC, aber eine Mac-Version soll bald folgen. Ich teste das Ganze mal und werde dann nochmal kurz darüber berichten.
Der Link oben hat übrigens eine Referral-Id, wenn sich Jemand dort anmelden sollte, bekomme ich 256mb Backup-Space umsonst. Es liegt natürlich bei Jedem selbst, ob er mir das gönnt
- Sonntag, 16. Juli 2006, 02:16
- Wer will noch mal, wer hat noch nicht?
- Wie schon im Basic Thinking Blog, ist es nun möglich sein Weblog bei Dr. Web zu präsentieren. Alles was man dazu braucht ist ein 200 x 200 Pixel großer Banner und ein Blog. Das Banner wird dann auf dem Dr. Web-Log präsentiert. Mir ist bloß nicht ganz klar, nach welchem System und Kriterien die Weblogs da zur kostenlosen Werbung angboten werden können. Was ich ganz gut fände, wäre, wenn aus dem Pool der mittlerweile zahlreich eingeschickten Logos, diese Random eingebunden werden würden anstatt tageweise.
Mehr Information gibt's bei Dr. Web
.
- Samstag, 1. Juli 2006, 18:23
- Kostenloses Fernsehen per Videostream
- Mal wieder etwas aus der Rubrik Kost nix - Nehm ich mit!
FreeTube
ist eine Seite, die kostenlos Fernsehsender ins Internet streamt. Ich bin ja mal gespannt wie lange die durchhalten. Ob's legal ist kann ich auch nicht beurteilen.
- Dienstag, 20. Juni 2006, 12:24
- Kostenlose mp3's finden mit Google
- Wenn man die richtigen Parameter übergibt ist Google ein gutes Tool zum Auffinden von mp3s im Internet. Das das Ablegen von mp3's gegen jegliches Urheberrecht verstößt versteht sich von selbst.
Reihenweise werden mp3-Suchmaschinen im Netz geschlossen. Aber Google? Wohl kaum.
Um mp3s in einem Indexverzeichnis bei Google zu finden muss man lediglich folgendes eingeben:
intitle:index.of "mp3" +"The Cure" -htm -html -php -asp "Last Modified"
Schon spuckt Google die gewünschten Ergebnisse aus. Gut, dass der erste Eintrag vor allem Songs von Nouvelle Vague
anstatt von The Cure
beinhaltet ist Künstlerprech.
Wem dies alles zu viel Arbeit ist kann nun den Service g2p.org
benutzen. Dort kann man einfach den gewünschten Titel oder Artist eingeben und die Parameter werden automatisch übergeben.
Mehr Google Hacks
finden sich auf iHacked.
[via gulli
]
- Donnerstag, 25. Mai 2006, 15:03
- jajah bekommt Konkurrenz :: 30 Minuten kostenlos telefonieren
- Der webbasierte Telefonanbieter jajah bekommt Konkurrenz aus England. Talkety bietet auch Telefongespräche an.
Der User braucht für beide Systeme keine eigene Software. Einfach anmelden und die eigene und die Empfängernummer in das Formular eintragen und schon sollte das Telefon bei beiden klingeln und los geht's mit dem Gespräch.
Wie Talkety selbst schreibt:
Talkety ist ein neuer und einfacher Weg, um günstige Telefongespräche über das Internet zu führen. Ohne Headset, Softwaredownload oder Installation. Talkety verbindet zwei beliebige Telefone (egal ob Festnetz oder Mobil) miteinander. Es spielt auch keine Rolle, ob einer der Gesprächspartner gerade online ist oder nicht. Mit Talkety kannst Du wie mit einem herkömmlichen Telefon telefonieren, nur viel günstiger.
Was ich auf der ganzen Seite jedoch nicht herausfinden konnte ist das eigentlich Essentielle: Wieviel kostet ein Gespräch?
Vorerst ist das auch erst mal egal, da man von Talkety 30 Minuten telefonieren geschenkt bekommt. Die kann man zwar nur innerhalb des deutschen Festnetzes vertelefonieren, aber das ist ja egal.
Das dürfte aber auch vorerst alles sein, was man damit machen kann, denn auf die weiterhin nicht unspannende Frage, wie bezahle ich bei Talkety, gibt die Seite eine verblüffende Antwort:
Per Kreditkarte. Du zahlst einfach ein Guthaben auf Dein Talkety Konto ein, das Du dann abtelefonieren kannst. Wenn es aufgebraucht ist, musst Du, bevor Du weitere Gespräche führen kannst, wieder ein Guthaben auf Dein Konto einzahlen.
Ich bezweifele ja, dass die Zielgruppe vermehrt mit Kreditkarten bezahlt und wenn, dann auch noch gerade die einzige verwendet, die Talkety unterstützt: Visa.
Talkety, die Freiheit nehm ich mir, fällt da wohl eher flach. Manchmal reicht es eben nicht die Technik für etwas zu besitzen und dann mit halbfertigen, undurchdachten Sachen auf den Markt zu kommen. Da tröstet auch das schicke Beta über dem Logo nicht hinweg. Es tut mir leid, dies Beta-Nummer kann ich nun echt bald nicht mehr sehen, entweder launcht was Richtiges oder lasst es bleiben. Wenn die Großen irgendetwas in Beta launchen, dann ist es zumindest durchdacht und funktional, siehe GMail oder Yahoo Maps.
Ich habe Talkety auf alle Fälle mal eine eMail geschrieben, um herauszufinden, wo die Preise versteckt sind. Warten wir einfach mal ab.
To be continued...
- Freitag, 19. Mai 2006, 22:13
- Kostenlose Musik über das Internet
- Seien wir mal ehrlich. Die meisten Platten die die Musikindustrie so auf den Markt scmeisst sind doch Schrott. So empfand ich das neue "Red Hot Chilli Peppers"-Album als wahre Enttäuschung. Und das ist ja zumindest das Album in das die Musikindustrie die meiste Hoffnung für das Jahr 2006 setzt. Eigentlich hätten es drei Alben, anstatt eines Doppel-Albums, werden sollen. Mir graust es schon, wenn ich daran nur denke. Aber, hey, ab Track 25 von 28 wird das Album eigentlich doch ganz gut und für 4 gute Tracks kann man doch schon mal € 17,95 ausgeben, oder?
Oder man sieht sich im WWW mal nach kostenloser Musik um. Ich habe hierzu mir mal drei Services genauer angesehen: Last FM, Pandora und jamendo.
Last FM
Last FM ist in erster Linie eine Community-Seite. Hier geht es vorallem darum sich im Kosmos der Musik hörenden selbst zu finden und zu definieren. Auf einer Unterseite verspricht Last FM zu zeigen was gerade Up To Date ist. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter nichts weiter als eine simple Tag Cloud. Wie das allerdings immer so ist mit Tag Clouds: Wenn viele User den Tag "Gummischuh" eintragen, dann ist "Gummischuh" eben die im Moment angesagte Musikrichtung.
Da Last FM ja ein Community Portal ist, kann man natürlich auch andere User finden und sich in Gruppen organisieren. Damit ist aber natürlich noch kein einziger Ton Musik gehört und darum geht es hier ja schließlich.
Last FM und eine andere Seite namens Audioscrobbler verschmolzen im Jahre 2005. Audioscrobbler lieferte dabei eine Technologie, die es ermöglicht mittels PlugIn im favorisierten MP3/CD-Player auf seinem Rechner die Songinformationen an einen Server zu schicken und dadurch ein musikalisches Profil von sich selbst anzulegen.
Nach der Transaktion der Informationen von ungefähr 300 Songs ist das Profil erstellt und ein persönlicher Musikstream (Neighbour Radio genannt)wird erstellt, den man dann, mittels des auf dem Rechner zu installierenden Last FM-Players, hören kann.
Ich habe mittlerweile über 500 Songs gehört. Das Problem dabei ist nur, dass mein Musikgeschmack im Laufe der Jahre recht vielfältig geworden ist (siehe Listening-Box) in meiner Seitenleiste. Daher kann anscheinend Last FM mir bisher kein vernünftiges Profil zuordnen. Mein Neighbour Radio ist ziemlich schrottig, aber das kann sich ja noch bessern.
Schade auch, dass man sich extra den Player installieren muss. Aber zumindest kann man aus dem Player heraus eine Suche nach Artists (und Tags) durchführen und dazu entsprechend wird ein Stream generiert. Bei meiner Suche nach "Spank Rock" kam auch hier jedenfalls kein vernünftiger Stream zustande.
Aber dafür ist die Musik kostenlos, der Service jedoch noch Verbesserungswürdig. Auch nicht wirklich gut gelöst finde ich die Übersichtlichkeit der Seite. Es gibt also einiges zu verbessern, aber Last FM sucht ja noch Developer.
Wer mal mein Neighbour Radio ausprobieren will findet dazu einen Link auf meiner Profilseite.
Pandora
Sehr viel ausgereifter kommt Pandora daher. Hier ist nicht der Gedanke der Community im Vordergrund, sondern einfach die Idee der Empfehlungen. Pandora ist ein Ergebnis des Music Genome Projects, welches im Jahre 2000 von Musikern und musikverrückten Programmierern ins Leben gerufen wurde. Der Grundgedanke dabei ist es die Gene von Musikstücken zu identifizieren. Jeder Song hat unterschiedliche Merkmale, sei es seine Melodie, der Rhytmus, sein Arrangement, die Art wie er gesungen ist, etc.
Ruft man die Seite von Pandora auf, wird man schlicht und einfach nur von einem Flash-basierten Player begrüßt, der einen bittet einen Artist oder den Titel eines Songs einzugeben. Dann wird in der Datenbank danach gesucht und ein Stream zusammengestellt.
Anhand der Gene und einem einfachen Ratingsystem (mag ich oder mag ich nicht) verändert sich dann der Stream über die Zeit.
Auch hier habe ich als Ausgangsbasis "Spank Rock" eingegeben und nach einer Stunde Rating war ich zwar nicht bei Songs die Spank Rock ähnlich sind (ich glaube das ist auch schwierig, weil es nichts vergleichbares gibt), aber zumindest trifft Pandora nun bereits ganz gut meinen Hip Hop Geschmack. Wer das mal hören will, kann dies auf meinem MatHopRadio tuen. Ich kann auch nicht sagen was da läuft. Der Stream ist ja wie gesagt computergeneriert an Hand meines Votings.
Eigene Radiostationen können nur angelegt, wenn man sich als Nutzer registriert. Leider ist dieser Service nur auf US-Bürger beschränkt. Durch die Abfrage eines amerikanischen ZIP-Codes soll dies gewährleistet werden. Ich wohne übrigens in New York und habe den ZIP-Code 14127.
Pandora kann ich nur empfehlen. Es macht einfach Spaß dort Musik zu hören und vor allem immer wieder etwas Neues zu entdecken. Je länger man einen Stream hört, desto eher nähert sich Pandora an den eigenen Musikgeschmack an und beim nächsten mal Reinhören hört man das was man will.
Ein weiter Versuch ist übrigens mein Hot Chip Radio, bei dem ich als Ausgangswert die momentan ziemlich gehypten Hot Chip als Ausgangsbasis eingegeben habe. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Ach ja, noch was. Wenn einem ein Song gefällt, dann kann man über einen Klick damit einen neuen Stream anlegen und diesen Song als Asgangsbasis dafür verwenden. Währen des Hörens von Hot Chip Radio kam mir ein Remix von Need You Tonight von INXS unter. Den habe ich gleich mal als Ausgangsbasis für mein "Need You Tonight (Static Revenger Mix Edit) Radio" genommen und auf dem hab ich gerade einen coolen Remix von Seals Killer gehört. Ob ich daraus ne Station machen soll?
jamendo
Einen völlig anderen Ansatz verfolgt die aus Frankreich stammende Musik(er)-Plattform jamendo. Auf jamendo werden Musikstücke von unbekannten Artists angeboten, die ihre Musik unter der ein oder anderen Art der Creative Commons License vertreiben.
Das besondere an jamendo ist, dass man die Songs auf verschiedene Art und Weise auf den Rechner bekommt. Man kann sich Alben entweder im klassischen Stream (per .m3u oder .pls) im favorisierten Player anhören oder auch als Podcast. Der Clou jedoch ist, dass man alle Songs herunterladen kann. Dazu greift jamendo auf die P2P-Filesharing Lösungen Bittorrent und Edonkey zurück.
Nur weil Artists nicht im Plattenregal stehen, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie weniger porfessionell gemachte Musik vertreiben Im Gegenteil, wer sich davon selbst überzeugen möchte sollte sich mal das Ambient-Album von LEGO anhören. Das ist richtig gut.
jamendo ist vielleicht nicht so ausgereift wie die anderen beiden Lösungen, aber es macht Spaß zu stöbern. Besonders gut gefallen mir die vielfältigen Möglichkeiten die Musik zu hören und darüber hinaus auch noch downzuloaden. Auf Grund der Creative Commons License bietet es sich beispielsweise auch an die Musik im eigenen Podcast zu verbraten.
Fazit
Über das Internet lässt sich mittlerweile soviel Musik konsumieren, dass der Musikindustrie nicht umsonst Angst und Bange ist. Aber mal ehrlich, warum soll ich ein Schweinegeld für die Sachen hinlegen?
Dennoch können die vorgestellten Seiten eine Chance für die Musikindustrie sein. So kann man beispielsweise über Pandora die Songs gleich bei amazon bestellen oder bei iTunes kaufen. So haben doch beide Seiten was davon.
Mal abgesehen davon kaufe ich mir die Musik die wirklich gut ist auf Vinyl.





