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- Freitag, 20. Oktober 2006, 13:43
- Digitale Bohème Nachschlag
- So, nun war ich also auf dieser Lesung zu dem Buch "Wir nennen es Arbeit"
. Ich habe mir das Buch zwar aus Interesse hinterher gekauft, doch an der Lesung selbst kann es nicht gelegen haben. Gut, dass ich am Fenster saß und zumindest das Treiben am U-Bahnhof Schönhauser Allee beobachten konnte.
Was ich auf alle Fälle heraus gehört habe ist, dass sich der Digitale Bohème vorwiegend darum kümmert RESPECT-Netzwerke aufzubauen, um von diesen dann CREDITS zu ernten. Der DB investiert also mehr Zeit in das Knüpfen von Kontakten mit Gleichgesinnten, als sich um das Geldverdienen zu kümmern. Das Verdienen von schnöden Mammon dient einzig und allein dazu, nicht zu verhungern, das Überleben zu sichern. Nur so lässt sich anscheinend erklären, dass der geneigte Zuhörer 5 Euro Eintritt für die Lesung berappen musste. Denn der DB entwickelt eigene Überlebensstrategien, um seinen Fortbestand zu sichern.
Alles in Allem wirkte das Ganze recht unvorbereitet und die Lesefähigkeit des ein oder anderen Autors ließ auch zu wünschen übrig. Und bitte Jungs, lernt für die weiteren Lesungen, die ihr haltet, wie man ein Mikrophon benutzt. Der schönste Satz des Abends war meiner Meinug nach: "Wir danken vor allem unserem Gaphiker, der es geschafft hat Illustrationen zu machen die immer ein kleines Stückchen am Thema vorbei gehen".
Das Buch ist jetzt bei mir in der Warteschlange und ich werde es demnächst antesten, um mir ein eindringlicheres Bild zu machen. Fortsetzung folgt.
- Donnerstag, 19. Oktober 2006, 12:30
- Digitale Bohème
- Im September ist ein Buch auf den Markt gekommen, das mir recht lesenswert erscheint. Der Titel ist "Wir nennen es Arbeit". Heute Abend ist dazu in der Thalia Buchhandlung in den Schönhauser Allee Arkaden in der Schönhauser Allee 79-80 die Erstpräsentation.
Das Buch beschäftigt sich mit der Abkehr vom Angestelltendarsein hin zum freien Schaffen. Hier ein Auszug aus der Kurzbeschreiung:
ETWAS BESSERES ALS DIE FESTANSTELLUNG FINDEN WIR ÜBERALL!
Sie verzichten dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklichen den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Mittels neuer Technologien kreieren sie ihre eigenen Projekte, Labels und Betätigungsfelder. Das Internet ist für sie nicht nur Werkzeug und Spielwiese, sondern Einkommens- und Lebensader: die digitale Boheme. Ihre Ideen erreichen – anders als bei der früheren Boheme
– vor allem über das Web ein großes Publikum und finanzieren sich damit. Ein zeitgemäßer Lebensstil, der sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
Auf Angestellten-Frust kann man mit der „Entdeckung der Faulheit“ reagieren, wie es Corinne Maier in ihrem Bestseller fordert: Arbeitszeit absitzen, sicheres Gehalt einstreichen. Die digitale Boheme repräsentiert die mutigere Alternative: Immer mehr junge Kreative entscheiden sich für das Leben in Freiheit. Ihr Hauptziel ist nicht das Geldverdienen, sondern ein selbstbestimmter Arbeitsstil, der den eigenen Motiven folgt – in unsicheren Zeiten vielleicht die überlegene Strategie. Denn ihre enge Einbindung in soziale, künstlerische und digitale Netzwerke bringt ständig neue, teilweise überraschende Erwerbsmöglichkeiten mit sich. Sie schalten Werbebanner auf ihren Websites, handeln mit virtuellen Immobilien, lassen sich Projekte sponsern oder verkaufen eine Idee an einen Konzern. Ihre Produkte und ihre Arbeitsweise verändern den Charakter der Medien und des Internets, bald auch den der Gesellschaft. Holm Friebe und Sascha Lobo porträtieren die digitale Boheme: Sie stellen erfolgreiche Konzepte und innovative Ansätze vor und erklären wirtschaftliche, technische und soziale Entwicklungen und Hintergründe. Ihre spannende Analyse einer zukunftsgewandten Daseinsform inspiriert dazu, so zu arbeiten, wie man leben will.
Zudem sind noch weitere Termine
geplant, die auf der zugehörigen Webseite
eingesehen werden können.
- Sonntag, 20. August 2006, 18:07
- Stürmische Zeiten
- Gerade noch rechtzeitig vom Kaffee trinken nach Haus gekehrt. Ich glaube da kommt ein Unwetter auf uns zu. Zumindest sieht der Himmel recht bedrohlich aus. Das Bild ist um 17.30 Uhr auf der Brücke an der Behmstraße geschossen.
- Donnerstag, 3. August 2006, 12:11
- Slideshow Flughafen Tempelhof
- meinberlin.de
hat eine interessante Slideshow zum Flughafen Tempelhof
online gestellt.
- Mittwoch, 2. August 2006, 12:07
- Ikea x 4
- Berlin bekommt seinen 4. Ikea an der Landsberger Allee
. Im August 2008 soll's losgehen.
- Sonntag, 16. Juli 2006, 13:36
- So so
- Dies hier habe ich im Hauptstadtblock
gefunden, man möge mir verzeihen, dass ich den Eintrag in Gänze übernommen habe, aber besser kann man es nicht schreiben.
Loveparade
Dauer: 1 Tag
Besucher: 500.000-1 Million
Fälle von Erster Hilfe: rund 3.400
Krankenhaustransporte: 356
Fanmeile
Dauer: 4 Wochen
Besucher: insgesamt 9 Millionen
Fälle von Erster Hilfe: rund 5.900
Krankenhaustransporte: 273
- Samstag, 8. Juli 2006, 23:59
- Abhängigkeiten
- Heute hat ein Stromausfall meinen Haushalt lahmgelegt. Von 9 Uhr morgens ab, waren ganze Straßenzüge lahmgelegt.
Ich war besonders erstaunt, dass man Strom ja als gegebene Tatsache ansieht und man sich gar nicht bewusst ist, wie abhängig man davon ist. Ich wollte bei der Störungsstelle anrufen, um mal nachzufragen. Dabei fiel mir auf, dass ich gar nicht telefonieren kann, da mein tragbares Telefon stromabhängig ist. Ich konnte ohnehin die Nummer nicht finden. Da ich schon vor Jahren meine Telefonbücher gegen diverse Webseiten eingetauscht hatte, wollte ich im Internet nachsehen. Mit meinem Laptop wäre das auch kein Problem gewesen, doch leider ist mein Router vom Strom abhängig. Ein Anruf bei der Auskunft lieferte mir zwar die gewünschte Nummer, aber die war von meinem Handy aus nicht zu erreichen, Kaffee kochen fiel auch aus. Nun ja, zumindest konnte ich noch bis 13 Uhr an meinem Laptop arbeiten, dann war auch hier die Batterie leer.
Dann bin ich in einen anderen Stadtteil gefahren, dort gab es wenigstens Strom.
- Montag, 3. Juli 2006, 12:13
- WM 2006 :: Can U Kick it?
- He, ihr Mitte-Styler, wenn Ihr das nächste mal vor einen Ball tretet dann passt gut auf, denn danach könnte Euer Fuß nämlich gebrochen sein.
Laut einer Pressemitteilung der Berliner Polizei
wurden bereits 2 Verletzte nach Tritten gegen Fußbälle, die mit Beton gefüllt waren, polizeilich registriert. Bisher wurden 6 dieser Bälle, vor allem in Mitte und Pankow, entdeckt. Typisches Charakteristikum ist, dass sie an Laternenpfähle angekettet sind. In unmittelbarer Nähe fordert ein Graffitti mit der Aufschrift "Can u kick it" zum Freistoß auf.
[via Hauptstadtblog
]
- Samstag, 1. Juli 2006, 17:18
- WM 2006 :: Deutschland - Argentinien im Platoon
- Was für ein Spiel!
Letztendendes setzte sich die deutsche Nationalmannschaft dann doch noch mit 5:3 nach Elfmeterschiessen gegen Argentinien durch. Es war ein großes Spiel. Ein großes Spiel, wie damals das Halbfinale gegen Frankreich 1982 in Spanien oder das denkwürdige Spiel gegen die Holländer bei der WM 1990. Es war dieses große Spiel, dass die Nationalmannschaft braucht, um ihr Ziel zu erreichen: Weltmeister im eigenen Land!
Aber hab ich es nicht gesagt?
Wir werden dieses Spiel gewinnen. Wir müssen nur dran glauben. Torsten Frings
sagt heute in der Pressekonferenz, er hätte zu keiner Zeit nicht an einen Sieg geglaubt. Das ist die richtige Einstellung, Torsten.
(Wenn der Film nicht angezeigt wird, bitte Firefox verwenden)
Lehmann hält den entscheidenden Elfmeter!
Es ist zwar eigentlich schade für die Argentinier, aber lieber ihr als wir. Und was ich noch wichtiger finde. Endlich müssen wir keine Aufnahmen von Maradonna
mehr im Fernsehen sehen. Ich finde es eine Frechheit ihn als den größten Fan der WM zu bezeichnen, dabei dachte ich immer ich wäre das. Aber Schwamm drüber. Ich habe mir den Sieg so sehr gewünscht. Schon alleine, um diesen Song in das matblog einzubinden:
Mit ein paar Freunden habe ich mir das Spiel im Platoon
angeschaut. Das Platoon
ist, wie wahrscheinlich schon längst bekannt sein dürfte, ein ganz gute Location zum Fußballschauen
. Auf einer LED-Wand, wie bereits mal berichtet, lässt sich auch bei extremen Sonnenschein das Geschehen gut verfolgen. Gestern war eine Veranstaltung von Lucky Strike, also diesmal keine Public Viewing Area. Eigentlich ganz schön gewagt, was die Lucky Striker dort veranstaltet haben. Wenn die Deutschen rausgeflogen wären, dann wäre 10 Minuten nach dem Spiel dort Nichts mehr losgewesen. Aber so hat sich noch Alles zum Guten gewendet und es wurde noch gefreiert. Wie überall in der Republik.
Es war schon längst dunkel, als ich nach Hause ging. Das andere Spiel hatte die meisten Leute nicht sonderlich interessiert. Das lag nicht daran, dass sich die halbe Werbeagenturwelt Berlin's eingefunden hatte, vielmehr daran, dass nach so einem Nervenkrieg nichts mehr hätte besser sein können.
Zu guter letzt noch ein Eindruck von Gestern als Bild- und Videomaterial. Bilder sagen eben mehr als 1000 Worte
Als ich dann auf dem Heimweg war, habe ich noch dieses wunderschöne Auto gesehen. Da soll mir doch noch mal einer sagen, die Jungs im Wedding hätten keinen Style:
Und last but not least nochmal ein Video vom Feiern. Falls Einer von den Gezeigten vor hatte mal Bundeskanzler zu werden. Vergesst es, dies ist nun vorbei, sorry.
(Wenn der Film nicht angezeigt wird, bitte Firefox verwenden)
Party Time nach dem Spiel.
Ach ja, alle die gestern noch Bilder geschossen haben, bitte schickt mir Eure Aufnahmen an meine eMail-Adresse. Danke.
- Mittwoch, 28. Juni 2006, 23:59
- Depeche Mode - Konzert in der Waldbühne Berlin
- Wo ist man, wenn ein Ex-Junkie, ein ehemals manisch depressiver und ein totaler Spaßvogel auf der Bühne stehen...nein, schlechter Anfang.
Wo ist man, wenn man über 60 Euro für ne Karte ausgegeben hat und die Band nach nicht mal 2 Stunden nach nur einer Zugabe einfach von der Bühne geht...nee, auch schlecht.
Wo ist man, wenn man mit einer Horde schwarz gekleideter Spacken in der S-Bahn sitzen muss, die schon so alt sind, dass bunte Farben sie um 20 Jahre jünger machen würde...ich find' den richtigen Einstieg einfach nicht.
Wo ist man, wenn man ein Konzert sieht, dass man besser vor 20 Jahren hätte sehen sollen...nee, das ist auch nicht gut.
Wo ist man, wenn eine Band eine Stunde lang nur Songs vom neuen Album und sobald die alten Songs kommen, das Leben an einem vorbeizieht...ich geb's auf.
Wo ist man, wenn eine Band Ihre Possen und Gesten schon so eintrainiert haben, dass überhaupt kein persönlicher Kontakt mehr mit dem Publikum möglich ist...
Ok, wenn ich's nicht hinkrieg, dann eben die Kurzzusammenfassung.
Gestern (28.06.2006) Depeche Mode Konzert in der Waldbühne. Nett, aber nicht umwerfend. Zu kurz und zu unpersönlich. Dave Gahan nach 4 Songs mit nacktem Oberkörper, sich feiern lassend. Leider viel zu wenig alte Songs. Das war's. 61 Euro zu teuer. 20 Jahre zu spät dran. Mist. Schade Depeche. Entweder seid Ihr zu alt geworden, oder ich.
Bilder habe ich gewohnter Weise bei sevenload abgelegt
. Alex
hat Foto's gemacht, die noch viel besser sind
.
Daür gibt's von mir noch ein Video vom Ende des Konzerts in gewohnt schlechter Handy-Qualität.





