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» Web2.0
- Dienstag, 7. November 2006, 14:06
- Die Deutschen und das Internet
- Die Hamburger PR-Agentur ZPR
veröffentlichte kürzlich eine sehr interessante Studie
zu den Themen Internetzugang, -nutzung und Web 2.0. Hierzu wurden 1.000 Personen im Alter zwischen 16 und 65 befragt. Die Ergebnisse sind meiner Meinung nach ernüchternd. Hätte ich dies Zahlen bereits vor einer Woche gehabt, hätte ich meinen Vortrag an der Uni Cottbus zum Thema Web 2.0
anders aufgezogen. Jetzt ist mir klarer, warum die Studenten an der Diskussion "Was bedeutet Web 2.0 für euch" gar nicht teilhaben konnten. Denn nur 6% der Deutschen können ohnehin nur etwas mit dem Begriff Web 2.0 anfangen.
Das Ergebnis der Studie:
Zugang zum Internet:
68 % haben Zugang zum Internet 6 % nutzen es trotzdem nicht 32 % haben keine Möglichkeit, das Internet zu nutzen 24 % der befragten Männer haben keine Möglichkeit der Internet-Nutzung 45 % der befragten Frauen haben keine Möglichkeit der Internet-Nutzung 55 % der befragten Personen surfen täglich 63 % der befragten Männer surfen täglich 46 % der befragten Frauen surfen täglich 64 % der bis 30-Jährigen nutzen das Internet täglich 52 % der über 30-Jährigen nutzen das Internet täglich 27 % der befragten Personen surfen mehrmals pro Woche 17 % der befragten Personen surfen seltener Internetnutzung:
Gesamt (16-65jährig):
68 % der befragten Personen kaufen über das Internet ein 56 % beteiligen sich an Auktionsbörsen 68 % nutzen Nachschlagewerke und Suchmaschinen 3 % der Internetnutzer betreiben ein Weblog 9 % lesen regelmäßig Weblogs 14 % nutzen Podcast-Angebote 16 % sind Mitglied einer Community 16-20jährig:
14 % führen ein Weblog 35 % lesen regelmäßig Weblogs 42 % sind Mitglied in einer Community Web 2.0
6 % der Befragten gaben an, den Begriff Web 2.0 überhaupt zu kennen 69 % Aussage: Bei Web 2.0 habe ich den Eindruck, bestimmte Programme sind auf meinen Rechner. In Wirklichkeit sind sie aber auf einem Server, zu dem ich Zugriff habe. 69 % Aussage: Bei Web 2.0 ist die Software wichtiger als das Gerät, mit dem man ins Internet geht. 48 % Aussage: Web 2.0 bezeichnet die neue soziale und interaktive Orientierung des Internets, in dem User selbst aktiv werden. 31% Aussage: Web 2.0 ist die Bezeichnung für den neuen Internetboom.
Quelle: 02.11.2006 zpr
- Freitag, 3. November 2006, 20:01
- Noch mehr Networking-Seiten
- Es gibt ja bald für jeden Scheiss eine Community, hier ein paar Beispiele:
Catster
- für Katzenliebahebr
Dogster
- für Hundeliebhaber
Hamsterster
- für Hamsterliebhaber
SnowboardGang
- für Snowboarder
WiredBerries
- für gesundheitsbewusste Frauen
deviantART
- für Künstler
Consumating
- noch mehr Dating
- Freitag, 3. November 2006, 19:41
- Vortrag zum Thema Web 2.0 an der Techischen Universität Cottbus
- Eigentlich weist man ja vor einem Vortrag auf diesen hin. Gestern hielt ich einen Vortrag zum Thema Web 2.0 an der Technischen Universität Cottbus
. Der Vortrag fand im Rahmen des Studiengangs Personalmanagment statt. Wer sich einmal die Präsentation ansehen möchte, kann dies tun, sie ist online verfügbar
.
Die Professorin war über das Thema besser unterrichtet als ihre Studenten, was gerade im Rahmen eines Vortrages zum Thema Web 2.0 die Sache nicht einfach macht, da ich hoffte, dass bei dem ein oder anderen Punkt auch eine Diskussion zu Stande kommt. Erst als ich ein paar Beipiele von Second Life erzählte fingen die Studenten an aufzutauen.
- Freitag, 3. November 2006, 19:23
- Das Web als Plattform
- Die Forderung Tim O'Reillys zu Herzen genommen haben sich abermals Blake Ross und Joe Hewitt, die Entwickler des Freeware-Browsers Firefox. Wie in einem Artikel
der Online Version des US-Magazins IEEE Spectrum zu lesen ist, arbeiten sie an einem Betriebssystem für das Internet, welches über den eigenen Browser auch auf die Ressourcen des eigenen Rechners zugreifen kann.
Parakey, so der Name, soll es möglich machen die Arbeit, die heute getrennt, entweder im Internet oder auf dem Desktop-Rechner stattfindet, miteinander zu verknüpfen.
Ross spricht hierbei von zwei weit entwickelten Plattformen: dem Betriebssystem auf dem Desktop-Rechner und dem Internet. Dies lässt dem Benutzer jedoch eine Wahl, die eigentlich frustrierend ist. Entweder legt der Benutzer seine Inhalte in einer werbefreien Umgebung, mit mächtigen Werkzeugen (Desktop-Programme) an und er, aber auch nur er, kann jederzeit darauf zugreifen. Oder er benutzt weniger ausgereifte Tools in einer werbeverseuchten Umgebung, die allerdings von jedem jederzeit erreicht werden kann.
Der Entwickler, der dem Schreiber des Us-Magazins die bereits existierende Applikation vorführte, zeigte an Hand von digitalen Bildern die Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen Desktop und Internet. Die Digitalkamera kann hierbei direkt aus dem Browser heraus angesprochen werden. Die Bilder können dann direkt in Parakey bearbeitet werden. Die Daten werden übrigens auf den Servern von Parakey gespeichert.
Um die Daten anderen Personen zugänglich zu machen müssen sich diese nicht, wie auf anderen Systemen dafür erst registrieren. Bei Parakey verschickt man dafür sogenannte Schlüssel. Je nach Schlüssel können dann unterschiedliche Personen darauf zugreifen.
Als zeitraubend und als eine der größten Barrieren versteht Ross die Mühen, die uns momentan noch der Upload bereitet. Viele Benutzer werden davon abgehalten ihre Dokumente mit anderen Nuzern zu teilen, weil ihnen der zeitraubende Akt des Uploads zu aufwendig ist. Parakey synchronisiert die Inhalte auf dem eigenen Rechner mit den Inhalten auf den Parakey Servern automatisch sobald man online ist. Der explizite Upload entfällt demnach.
In den Augen des Entwicklers soll Parakey als einziges Interface, sowohl für die Internet- als auch die lokalen Aktivitäten dienen. Realisiert wird die Oberfläche mittels JUL, einer eigens dafür entwickelten Sprache. JUL, die Abkürzung für "Just another User Interface Language" soll es ermöglichen Parakey und die darauf aufbauenden Anwendungen in allen Browsern lauffähig zu machen. Über die Sprache soll es auch Drittanbietern leicht ermöglicht werden Anwendungen zu schreiben.
Das die Idee nicht so schlecht zu sein scheint lässt sich bereits daran feststellen, dass auch Sequoia, die unter anderem auch schon Google, youTube und viele, viele andere erfolgsträchtige StartUps finanzierten bereits wieder mit von der Partie sind.
Wenn sich dieses Konzept durchsetzt, werden Webseiten wie flickr oder youTube wohl demnächst bald überflüssig sein, denn jeder kann seine Inhalte ohne Umweg über Registrierung und Seitenvielfalt einfach und unkompliziert im Internet veröffentlichen.
Eine Vorabversion, die allerdings nur die Bilderfunktionalitäten bereitstellt soll bereits im Januar verfügbar sein. Wer Interesse daran hat kann bereits jetzt auf der Parakey-Seite
seine eMail-Adresse hinterlassen und sich informieren lassen sobald es losgeht.
- Dienstag, 24. Oktober 2006, 00:00
- Geadelt!
- O'Reilly hat bekanntermaßen eine Broschüre zum Thema Web 2.0
herausgebracht. Dabei hat O'Reilly einen Rundumschlag zum Thema veröffentlicht, ohne darauf natürlich zu verzichten kräftig auf ihre eigenen Produkte hinzuweisen. Das ist ja auch ok, denn es ist ja nunmal ein Verlag und lebt von seinem Bücherverkauf.
Was mich jedoch besonders freut, ist die zugehörige Linkliste zum Thema
. Das diesem Eintrag zugehörige Bild zeigt es ganz deutlich. Zuerst kommt der Original-Artikel von Tim O'Reilly
, der das ganze Web 2.0-Thema überhaupt ins Rollen gebracht hat, dann die deutsche Übersetzung
. Gleich danach folgt ein Link zu meiner Sicht auf Web 2.0
, die ich seinerzeit im Rahmen meiner Diplomarbeit geposted habe. Ich muss zugeben, ich bin etwas stolz.
- Montag, 23. Oktober 2006, 13:58
- Übersetzung von Paul Graham's Essay Web 2.0
- Ich habe mich am Wochenende mal hingesetzt und habe einen, in meinen Augen wichtigen, Artikel zum Thema Web 2.0 in das Deutsche übersetzt. Der Original-Essay ist von Paul Graham, ist im November 2005 auf seiner Seite http://paulgraham.com erschienen und trägt schlichtweg den Titel "Web 2.0".
Dieser Artikel hat meine Sicht auf das Web 2.0 entscheidend geprägt und daher wollte ich die Gedanken des Paul Graham zu diesem Thema auch einer Öffentlichkeit zugänglich machen, die des Englischen nicht mächtig ist oder die teilweise komplexen Sätze (zumindest unter Einsatz von normalem Schulenglisch) nur schwer deuten können.
Ich bin kein Dolmetcher und auch ich habe Englisch auch nur in der Schule gelernt, angereichert durch Konversation im englischsprachigen Ausland und "unendliches" Lesen von englischen Texten. Manche Ausdrücke sind nicht eins-zu-eins ins Deutsche zu übersetzen. Ich habe daher einige Stellen mit [Anm.] gekennzeichet.
Gerne lade ich auch zu Kommentaren ein, die die Übersetzung noch verbessern, bzw sich auf den Artikel direkt beziehen. Der Artikel umfasst 8 DIN-A-4-Seiten, daher ist auch diesmal wieder ein bißchen Zeit angebracht, die der Leser aufzuwenden hat.
Der Text verweist ab und zu auf Fußnoten [Nr.], der Einfachheit halber habe ich Sprungmarken gesetzt. So kann man einfach zur Fußnote und wieder zurück springen.
Zusätzlich habe ich, entgegen dem Originaltext, wichtige Begriffe verlinkt. Dies soll zur weiteren Lektüre dienen. - "Übersetzung von Paul Graham's Essay Web 2.0" vollständig lesen
- Dienstag, 15. August 2006, 18:26
- Auch youTube erklärt
- Heute überschlagen sich ja die Ereignisse. Erst wird sevenload erklärt und jetzt auch noch youTube. Dieses Bild habe ich gerade eben angezeigt bekommen als ich auf youTube was suchen wollte.
- Dienstag, 15. August 2006, 17:43
- Schimpft mir nicht über sevenload
- Nachdem ich in letzter Zeit immer mal wieder so Sprüche gehört habe wie "sevenload hat aber ganz schön nachgelassen" oder "Jetzt habe ich sevenload schon wieder nicht erreicht" mal eine kurze Klarstellung. Es liegt nicht an sevenload, sondern an DoS-Attacken, die momentan massivst gegen sevenload gefahren werden.
DoS bedeutet Denial of Service
oder auf deutsch auch Dienstverweigerung. Ziel solcher Attacken ist es einen Dienst zum Teil oder als Ganzes lahmzulegen. Dies passiert meist durch Überlastung des attackierten Servers. sevenload treffen momentan bis zu 300.000 solcher DoS-Attacken die Stunde
.
Wer dahinter steckt, kann man nicht sagen. Zumindest hält sich sevenload da zu guter Recht bedeckt. Bekannt ist nur, dass die Angriffe aus dem Ausland kommen. Die fleissigen Programmierer arbeiten Tag und Nacht daran die Angriffe abzuwehren. Vielleicht ist das ja auch der Grund weshalb die API noch auf sich warten lässt, wer weiß.
Wer übrigens mehr über sevenload erfahren möchte, kann dies nun auf dem Blog des Geschäftsführers von sevenload
tun. Der Blog hört auf den schönen Namen An innovation a day keeps competitors far away.
- Donnerstag, 27. Juli 2006, 21:50
- Logos, Logos, Logos
- Ich habe mir aus gegebenen Anlass einmal ein paar Web 2.0 Logos angesehen.
Es gibt natürlich bei Weitem mehr. Auf flickr gibt es ein Poster mit über 400 Logos

ClipShack — Video sharing
Font: VAG Rundschrift und Light obliqued
Zimbra — kollaborativer Kalender
Font: VAG Rundschrift Light

Wayfaring — eigene Google Maps
Font: VAG Rundschrift
Kajeet — Mobiltelefon service
Font: VAG Rundschrift (angepasstes ‘j’)
Zopa — Kreditgeschäfte
Font: wie Frankfurter Medium oder Bryant Bold Alt
Pando — File Sharing
Font: wie Bryant Medium Alt
MySpace — Social netwoking
Font: Arial Rounded Bold und Bell Gothic Black
TracksLife — persönliche database
Font: ArialRounded Bold

Eventful — kollaborativer Kalender
Font: Arial Rounded Bold
Spongecell — kollaborativer Kalender
Font: Arial Rounded Extra Bold
Skype — Internet Telefonie
Font: Helvetica Rounded Bold
ShoZu — Photo sharing
Font: FF Cocon Bold
Tabblo und Tabblog — Photo sharing
Font: FF Cocon Bold
Last.fm — Musical social network
Font: ITC Ronda (angepasst)
Alternativ: Avernus
Photobucket — Photo hosting
Font: Digital Sans Medium
NewsGator — RSS aggregator
Font: ITC Bauhaus Medium
Plazes — Geographisches networking
Font: Base 9 Regular SC
ReminderFeed — RSS reminder
Font: FF Dot Matrix Two Regular
Technorati — Weblog search tool
Font: Neo Sans Medium
TagWorld — Social networking
Font: Hundel Gothic Bold
Shoutwire — News sharing
Font: Agency Bold
Xanga — Weblog community
Font: Trade Gothic No. 2 Bold und Light
FeedBurner — RSS Optimierung und Tracking
Font: Trade Gothic Bold
Newsvine — News sharing
Font: FF Meta Bold und Book
StandPoint — Meinungs-sharing
Font: FF DIN Medium
DropSend — File sharing
Font: Frutiger Bold
Flickr — Photo sharing
Font: Frutiger Black
PureVolume — Musik promotion
Font: Avenir Book und Medium
Shutterfly — Photo service
Font: Avenir Heavy (customized)
9rules — Web design network
Font: Helvetica Bold
Buzznet — Photo/Video sharing
Font: Helvetica Bold
PODZINGER — Podcast Suche
Font: Interstate Black
Campfire — Gruppen Chat
Font: Interstate Regular
YouTube — Video sharing
Font: Alternate Gothic No. Two
Bloglines — News aggregator
Font: ITC Officina Bold
Weblogs, Inc. — blog network
Font: Syntax Bold
Wikipedia
— kollaborative Online-Enzyklopädie
Font: Hoefler Text
Socialtext — Wiki
Font: Lisboa Sans
Facebook — social networking
Font: Klavika (customized)
matblog — blog
Font: Courier
.
Weiterhin auf flickr: Unter dem Suchbegriff "yay2dot0logoparody" trifft man auf Logos von Leuten, die alteingesessene Corporate Logos auf Web 2.0 trimmen
. Zu dieser Aktion gibt es auch eine Webseite
.
- Mittwoch, 26. Juli 2006, 08:47
- Es war nur eine Frage der Zeit: Videosharingplattform für Pornos
- Während man bei YouTube keinen pornographischen Content hochladen darf, hat sich der Newcomer PornoTube
genau das Gegenteil auf die Fahnen geschrieben. Wehe, Du lädst keinen Porno hoch!
Wie auch bei all den anderen Videosharingplattformen kann von den Benutzern das Filmmaterial hochgeladen und wird dann in das FLV-Format konvertiert, damit es von Hinz und Kunz per Flash-Player in die eigene Webseite eingebaut werden kann. Hierzu muss man sich jedoch vorher als Benutzer registriert habe, sonst bekommt man den Code zum einbetten nicht.
Die Seite ist eigentlich ganz gut designed und weist typische Web 2.0 - Features auf wie Bewertungen, Kommentare und Tagging. Sehr schön finde ich auch den Claim: PornoTube: Fuck around.
Dummerweise kann man sich nicht registrieren bzw. bin ich vielleicht zu blöd dazu, denn die Fehlermeldung "There was a problem with registration. Please try your request again." ist nicht besonders aussagekräftig. Deswegen kann ich auch keinen Beispielfilm hier einbinden. Ist vielleicht auch besser so, denn sowas ist ja eher privat. Wer also will, kann sich das mal auf der Seite ansehen.
Ich denke mal in Deutschland wird man mit diesem Geschäftsmodell nicht unbedingt landen können, da ja jeglicher ab 18 Content hinter einer Alters-Verifizierung angeboten werden muss. Daher habe ich die "schärfsten" Stellen in meinem Bild auch zensiert. Man will ja schließlich keinen Ärger bekommen.
[via TechCrunch
]





