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» Konzert / Liveact
- Freitag, 3. November 2006, 19:26
- last.fm Stream im separaten Player (und aufnehmen)
- Wen es schon immer genervt hat den Stream von last.fm
nur mittels last.fm-Player abspielen zu können, kann nun über einen sogenannten last.fm-Proxy Abhilfe schaffen. Hierzu wird lediglich Python
benötigt und die Skripte des Servers
. Nachdem man in der config.py-Datei seinen last-fm-Usernamen und sein Passwort eingegeben hat lässt sich der Proxy-Server starten und in jedem x-beliebigen Browser anzeigen. Sinn und Zweck ist den last.fm-Stream abzugreifen, um ihm Musikplayern von Drittanbietern anzubieten. Dazu muss dann nur noch der Link http://localhost:1881/lastfm.mp3 in den Player kopiert werden und der last.fm-Stream läuft los.
Dementsprechend lässt sich die Musik natürlich auch auf die eigene Fesplatte kopieren, wenn man über ein dementsprechendes Programm verfügt. Weitere Informationen hierzu gibt es im Station Ripper Forum
.
- Samstag, 22. Juli 2006, 15:57
- Neuerwerbung: De La Soul - A Roller Skating Jam Named Saturday
- Ich kann's ja manchmal nicht lassen. Platten, die ich schon immer haben wollte, muss ich dann auch irgendwann haben. So wieder einmal geschehen mit A Roller Skating Jam Named Saturday. Am Freitag ist die Platte bei mir angekommen. Gekauft hatte ich sie über ebay. Kein Kratzer, kein Staubkorn. Sehr guter Zustand für eine 15 Jahre alte Platte.
Wer das Stück nicht kennen sollte, kann es sich ja mal anhören:
Kurzer Hintergrund über die Band. De La Soul sind eine US-amerikanische Hip-Hop-Gruppe, die aus den MCs Kelvin Mercer (geb. 17. August 1969), David J. Jolicœur (geb. 21. September 1968) und Vincent Mason (geb. 27. März 1970) besteht.
Zusammen mit Bands wie A Tribe Called Quest und den Jungle Brothers bildeten sie Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre die Gruppe der Native Tongue Family, eine Bewegung, die sich statt der damals üblichen Gangsta- und Ghettolyrics mit sozialen Themen beschäftigte und auf ein freundlicheres Image setzte.
Folgende Alben haben sie veröffentlicht:
- Three Feet High And Rising (1989)
- De La Soul Is Dead (1991)
- Buh-Loone Mind State (1993)
- Clear Lake Audiotorium (1994)
- Stakes Is High (1996)
- Art Official Intelligence: Mosaic Thump (2000)
- Art Official Intelligence Part II: Bionix (2001)
- The Grind Date (2004)
- The Impossible Mission (2006)
Mehr Info's über De La Soul
gibt's auf laut.de
- Freitag, 21. Juli 2006, 23:59
- Rolling Stones Konzert im Olympiastadion Berlin
- Ich war nie ein Stones Fan. Ich hätte, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht einmal ihre Songs erkannt, wenn ich sie irgendwo gehört hätte. Aber dennoch, irgendetwas zog mich am 21.07.2006 zu dem Konzert der Stones in das Berliner Olympiastadion.
War es die Gewissheit, dass dies vielleicht das letzte Mal gewesen sein könnte die "Jungs" nochmal live erleben zu können? Ich hatte vor einiger Zeit eine Dokumentaition über die Bigger Bang Tournee gesehen und dies hatte mich überzeugt. Dieses mal würde ich hingehen.
Was mich jedoch weniger überzeugte waren die Preise. Zwischen 73 Euro, auf der anderen, der Bühne gegenüberliegenden Seite des Stadions, und 173 Euro, Sitzplätze auf der Gegen- und Haupttribüne in unmittelbarer Nähe zur Bühne, war die Preisspanne. So machte ich mich mit Nishan auf um unser Glück auf dem Schwarzmarkt zu versuchen. Im Vorfeld sah man bereits, dass das Konzert nicht ganz ausverkauft war. Bei Eventim gab es bis zum Vorverkaufsende immer noch Karten. Zwar auf schlechten Plätzen, aber immerhin.
Vor dem Stadion spielten sich jedoch nicht die Szenen ab wie erwartet. Keine dubiose, mit Eintrittskarten herum wedelnden Gestalten, nur hoffende Stonesfans mit Schildern: Suche Karten.
Ein Händler bot uns Karten auf der Gegentribüne an. "75 Euro", sagte er, "habe selbst 150 pro Karte bezahlt, Spitzenplätze, näher geht's fast nicht mehr. "Ok, nehm' ich", sagte irgend so ein Typ neben uns. Wir waren zu spät dran.
Beim Eingang in der Nähe des S-Bahnhofes war nichts zu machen. Wir gingen zum Eingang beim U-Bahnhof. Auf dem Weg dorthin ein "Psst, psst, braucht ihr noch Karten?" "Was hast Du denn?" "Osttribüne, 50 Euro" Ein Händler zog einen ganzen Stapel Karten aus der Tasche. Doch die Osttribüne war uns zu weit weg. Da hätten wir uns auch die Übertragung im ZDF angucken können und wären noch eher live dabei gewesen. "Wir kommen nachher vielleicht darauf zurück", sagten wir und gingen weiter.
Vor dem U-Bahnhof wieder das selbe Bild. Keine Karten. Und wenn, dann nur Einzelne. Ein Typ spricht mich an. "Brauchste noch Karten?" "Was haste denn?", sagte ich. "Block 13" "Und was ist dein Preis?" "Keine Ahnung, sag Du's mir" "Wo ist denn Block 13" "Sag ich nicht" "Wieviel haben denn die Karten im Original gekostet?" "Sag ich nicht" "Na so kommen wir wohl kaum ins Geschäfft", drehte mich um und ging. Nach eine halben Stunde, es war mittlerweile schon 20.30 Uhr, das Konzert hatte den offiziellen Starttermin 19.00 Uhr, entschieden wir uns dafür noch einmal die Jungs mit den Osttribünenkarten anzuquatschen, im Endeffekt doch besser als nichts. "Wie steht denn der Preis?", wollten wir wissen. "50 Euro" "Immer noch? Das Konzert ist doch schon fast vorbei", sagten wir mit einem Augenzwinkern. "Gut, weil Ihr's seid, 80 Euro für beide Karten" "Gekauft" Wir tauschten die Karten gegen Geld. "Da habt ihr aber Glück gehabt, 80 Euro für Karten auf der Gegentribüne ist ein guter Preis", sprach der Händler und wünschte uns viel Spaß.
Wir gingen in's Stadion. Gegentribüne ja, aber trotzdem an der Abtrennung zur Osttribüne. Im Hintergrund dudelte "I shot the Sheriff" von Bob Marley. Da hinten, die Bühne. Sehr beeindruckend. Auf der Bühne auf jeder Seite ein hausartiger Aufbau mit jeweils 3 Stockwerken, eingelassenen Balkonen und einer riesigen LED-Leinwand in der Mitte. Bob verstummte, das Publikum wurde unruhig, die Altrocker traten auf die Bühne. "Jumping Jack Flash" ertönte und die kleinen Kerle, die in Größe von Ameisen vor unseren Augen hertänzelten, dass mussten die Stones sein. Toll, endlich sehe ich sie mal live, oder zumindest könnte ich irgendetwas in der Art behaupten.
Nach dem zweiten Stück wurde es uns zu blöd. Wir blickten in die Runde. Weiter vorne, auf den teuren Plätzen schien noch einiges frei zu sein. Da mussten wir hin. Wir stahlen uns an braven Sitzenbleibern und gefährlichen Ordnern vorbei, um dann im 130 Euro-Bereich ein neues Zuhause zu finden. Die Sicht war super, Mick Jagger war auf die Größe einer Stubenfliege gewachsen. Kurze Überlegung uns noch weiter vorzukämpfen, auf die 173 Euro-Plätze. Verworfen. Der Blickwinkel auf die Bühen war so schlecht, dass man die Leinwand nicht mehr richtig sehen konnte. Für die armen Würste auf den teuersten Plätzen wurden zumindest kleine Leinwände in einer Größe von 3x3 Metern angebracht. Wir wussten, wir saßen auf den besten Plätzen.
Richtig in Fahrt kam das Konzert natürlich erst, als die Dämmerung hereinbrach. Dann fing die bombastischen Lichteffekte erst an ihre wahre Wirkung zu entfalten. Dieses Konzert lässt sich mit Worten nicht zusammen fassen. Nur soweit: Es war wahrscheinlich die unglaublichste Bühnenshow, die ich je gesehen hatte. Hier lohnte sich jeder Cent des Eintritts und es hätte sich auch noch gelohnt, wenn man 400 Euro für die Karte gezahlt hätte.
Ein so genannter Catwalk teilte die Massen im Innenraum voneinander ab. Verwunderlich war nur, dass es eher ein Korridor als ein Catwalk war. Wenn Jagger auf ihm seine Runden gedreht hätte, wäre er auf Höhe der Besucher gewesen, dass hätte keinen Sinn gemacht. Für was war diese Furche im Publikum nur gut?
Zu Beginn des letzten Drittels wurde das Geheimnis gelüftet. Bühnenhelfer zogen die Stones samt einem Stück der Hauptbühne den Korridor entlang in die Mitte des Stadions. Auf vielleicht gerade mal noch übrig gebliebenen 30 Quadratmetern spielten die Engländer in mitten ihrer Fans in der Stadionmitte. Blöd für die, die Balkonkarten oder Front of Stage Karten hatten, die sahen die Stones nur noch von hinten.
Nach drei Stücken wurde die Band wieder zur Bühne zurück gezogen. Als diese wieder in vollem Licht erleuchtete war ein riesiger aufgeblasener Mund mit der berühmten Stones-Zunge vor der Leinwand angebracht. Aber auch nur um der Zunge gleich wieder die Luft rauszulassen, damit der Blick auf die Leinwand wieder gegeben war. Was für ein Aufwand.
Nach gut 2 Stunden war der Hauptteil des Konzertes dann vorbei. Doch die Stones ließen sich nicht lange bitten. Nach einer nur kurzen Pause kam die Zugabe, die mit "Satisfaction" dann in ihrem Höhepunkt mündete.
Danach war das Konzert vorbei. Erste Fans zogen bereits ab, als dann nach ungefähr 5 Minuten noch ein kleines Feuerwerk über der Bühne losging.
Summa summarum war es der Wahnsinn. Ich habe meine Bilder und Videos bei sevenload
hochgeladen. Ein paar könnt ihr auch schon hier sehen. Wenn die Stones tatsächlich nochmal kommen bin ich wieder dabei, so viel ist sicher!
Eindrücke:
- Montag, 3. Juli 2006, 11:45
- Yeah - David Hasselhoff's neue Single ist draußen
- Jump in my Car ist der neue Burner von David Hasselhoff oder wie ihn Pepsi Australien nennt: The Hoff
. Auf der Pepsi-Seite gibt's übrigens auch einen David Hasselhoff Screensaver, leider nur für den PC.
Absolut hitverdächtig glänzt das Video auch diesmal wieder mit Special Effects der besonderen Art
. The Hoff nimmt sich dabei in dem Video gerne mal selbst auf den Arm und glänzt in Posen mit KITT
und am Strand von Malibu
.
Gerade eben lese ich noch, dass 2007 Knight Rider: Der Film
ins Kino kommen soll. Ich habe schon mal Karten reserviert.
[via tecBlog
]
- Mittwoch, 28. Juni 2006, 23:59
- Depeche Mode - Konzert in der Waldbühne Berlin
- Wo ist man, wenn ein Ex-Junkie, ein ehemals manisch depressiver und ein totaler Spaßvogel auf der Bühne stehen...nein, schlechter Anfang.
Wo ist man, wenn man über 60 Euro für ne Karte ausgegeben hat und die Band nach nicht mal 2 Stunden nach nur einer Zugabe einfach von der Bühne geht...nee, auch schlecht.
Wo ist man, wenn man mit einer Horde schwarz gekleideter Spacken in der S-Bahn sitzen muss, die schon so alt sind, dass bunte Farben sie um 20 Jahre jünger machen würde...ich find' den richtigen Einstieg einfach nicht.
Wo ist man, wenn man ein Konzert sieht, dass man besser vor 20 Jahren hätte sehen sollen...nee, das ist auch nicht gut.
Wo ist man, wenn eine Band eine Stunde lang nur Songs vom neuen Album und sobald die alten Songs kommen, das Leben an einem vorbeizieht...ich geb's auf.
Wo ist man, wenn eine Band Ihre Possen und Gesten schon so eintrainiert haben, dass überhaupt kein persönlicher Kontakt mehr mit dem Publikum möglich ist...
Ok, wenn ich's nicht hinkrieg, dann eben die Kurzzusammenfassung.
Gestern (28.06.2006) Depeche Mode Konzert in der Waldbühne. Nett, aber nicht umwerfend. Zu kurz und zu unpersönlich. Dave Gahan nach 4 Songs mit nacktem Oberkörper, sich feiern lassend. Leider viel zu wenig alte Songs. Das war's. 61 Euro zu teuer. 20 Jahre zu spät dran. Mist. Schade Depeche. Entweder seid Ihr zu alt geworden, oder ich.
Bilder habe ich gewohnter Weise bei sevenload abgelegt
. Alex
hat Foto's gemacht, die noch viel besser sind
.
Daür gibt's von mir noch ein Video vom Ende des Konzerts in gewohnt schlechter Handy-Qualität.
- Samstag, 24. Juni 2006, 02:03
- Release: Cyantific - Ghetto Blaster
- Ich habe eine neue Lieblingsplatte. Cyantific - Ghetto Blaster. Die Jungs kommen aus London und machen nach eigenen Angaben Drum & Bass / Powerpop / Glam. Wer also mit Drum & Bass Nichts anfangen kann sollte lieber die Hände davon lassen. Die Platte ist auf Hospital Records
rausgekommen.
Wer trotzdem mal einen Versuch wagen möchte, kann auf mySpace, wo sonst, 3 Tracks vom aktuellen Album anhören
.
Mir gefällts. Geht vorwärts,hat Druck und macht gute Laune. Und Drum & Bass war sowieso schon immer meine heimliche Liebe. Leider ist von den Jungs in nächster Zeit kein Act in Berlin zu erwarten, aber ich halte die Augen offen.
- Donnerstag, 22. Juni 2006, 16:35
- Das vielleicht schlechteste Musikvideo
- Bin gerade über einen totalen Hammer gestolpert. David Hasselhof's Video zu Hooked On A Feeling. Man beachte, dass dieses Video immerhin aus dem Jahre 2002 stammt.
Viel Erfolg beim Durchhalten, aber es lohnt sich. Das Video hält immer wieder das ein oder andere Schmankerl parat. Leider konnte ich nicht herausfinden, wer der Regisseur war.
Eigentlich schade, dass der Mann keinen Erfolg mehr hat. Und man fragt sich warum?
- Freitag, 19. Mai 2006, 22:13
- Kostenlose Musik über das Internet
- Seien wir mal ehrlich. Die meisten Platten die die Musikindustrie so auf den Markt scmeisst sind doch Schrott. So empfand ich das neue "Red Hot Chilli Peppers"-Album als wahre Enttäuschung. Und das ist ja zumindest das Album in das die Musikindustrie die meiste Hoffnung für das Jahr 2006 setzt. Eigentlich hätten es drei Alben, anstatt eines Doppel-Albums, werden sollen. Mir graust es schon, wenn ich daran nur denke. Aber, hey, ab Track 25 von 28 wird das Album eigentlich doch ganz gut und für 4 gute Tracks kann man doch schon mal € 17,95 ausgeben, oder?
Oder man sieht sich im WWW mal nach kostenloser Musik um. Ich habe hierzu mir mal drei Services genauer angesehen: Last FM, Pandora und jamendo.
Last FM
Last FM ist in erster Linie eine Community-Seite. Hier geht es vorallem darum sich im Kosmos der Musik hörenden selbst zu finden und zu definieren. Auf einer Unterseite verspricht Last FM zu zeigen was gerade Up To Date ist. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter nichts weiter als eine simple Tag Cloud. Wie das allerdings immer so ist mit Tag Clouds: Wenn viele User den Tag "Gummischuh" eintragen, dann ist "Gummischuh" eben die im Moment angesagte Musikrichtung.
Da Last FM ja ein Community Portal ist, kann man natürlich auch andere User finden und sich in Gruppen organisieren. Damit ist aber natürlich noch kein einziger Ton Musik gehört und darum geht es hier ja schließlich.
Last FM und eine andere Seite namens Audioscrobbler verschmolzen im Jahre 2005. Audioscrobbler lieferte dabei eine Technologie, die es ermöglicht mittels PlugIn im favorisierten MP3/CD-Player auf seinem Rechner die Songinformationen an einen Server zu schicken und dadurch ein musikalisches Profil von sich selbst anzulegen.
Nach der Transaktion der Informationen von ungefähr 300 Songs ist das Profil erstellt und ein persönlicher Musikstream (Neighbour Radio genannt)wird erstellt, den man dann, mittels des auf dem Rechner zu installierenden Last FM-Players, hören kann.
Ich habe mittlerweile über 500 Songs gehört. Das Problem dabei ist nur, dass mein Musikgeschmack im Laufe der Jahre recht vielfältig geworden ist (siehe Listening-Box) in meiner Seitenleiste. Daher kann anscheinend Last FM mir bisher kein vernünftiges Profil zuordnen. Mein Neighbour Radio ist ziemlich schrottig, aber das kann sich ja noch bessern.
Schade auch, dass man sich extra den Player installieren muss. Aber zumindest kann man aus dem Player heraus eine Suche nach Artists (und Tags) durchführen und dazu entsprechend wird ein Stream generiert. Bei meiner Suche nach "Spank Rock" kam auch hier jedenfalls kein vernünftiger Stream zustande.
Aber dafür ist die Musik kostenlos, der Service jedoch noch Verbesserungswürdig. Auch nicht wirklich gut gelöst finde ich die Übersichtlichkeit der Seite. Es gibt also einiges zu verbessern, aber Last FM sucht ja noch Developer.
Wer mal mein Neighbour Radio ausprobieren will findet dazu einen Link auf meiner Profilseite.
Pandora
Sehr viel ausgereifter kommt Pandora daher. Hier ist nicht der Gedanke der Community im Vordergrund, sondern einfach die Idee der Empfehlungen. Pandora ist ein Ergebnis des Music Genome Projects, welches im Jahre 2000 von Musikern und musikverrückten Programmierern ins Leben gerufen wurde. Der Grundgedanke dabei ist es die Gene von Musikstücken zu identifizieren. Jeder Song hat unterschiedliche Merkmale, sei es seine Melodie, der Rhytmus, sein Arrangement, die Art wie er gesungen ist, etc.
Ruft man die Seite von Pandora auf, wird man schlicht und einfach nur von einem Flash-basierten Player begrüßt, der einen bittet einen Artist oder den Titel eines Songs einzugeben. Dann wird in der Datenbank danach gesucht und ein Stream zusammengestellt.
Anhand der Gene und einem einfachen Ratingsystem (mag ich oder mag ich nicht) verändert sich dann der Stream über die Zeit.
Auch hier habe ich als Ausgangsbasis "Spank Rock" eingegeben und nach einer Stunde Rating war ich zwar nicht bei Songs die Spank Rock ähnlich sind (ich glaube das ist auch schwierig, weil es nichts vergleichbares gibt), aber zumindest trifft Pandora nun bereits ganz gut meinen Hip Hop Geschmack. Wer das mal hören will, kann dies auf meinem MatHopRadio tuen. Ich kann auch nicht sagen was da läuft. Der Stream ist ja wie gesagt computergeneriert an Hand meines Votings.
Eigene Radiostationen können nur angelegt, wenn man sich als Nutzer registriert. Leider ist dieser Service nur auf US-Bürger beschränkt. Durch die Abfrage eines amerikanischen ZIP-Codes soll dies gewährleistet werden. Ich wohne übrigens in New York und habe den ZIP-Code 14127.
Pandora kann ich nur empfehlen. Es macht einfach Spaß dort Musik zu hören und vor allem immer wieder etwas Neues zu entdecken. Je länger man einen Stream hört, desto eher nähert sich Pandora an den eigenen Musikgeschmack an und beim nächsten mal Reinhören hört man das was man will.
Ein weiter Versuch ist übrigens mein Hot Chip Radio, bei dem ich als Ausgangswert die momentan ziemlich gehypten Hot Chip als Ausgangsbasis eingegeben habe. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Ach ja, noch was. Wenn einem ein Song gefällt, dann kann man über einen Klick damit einen neuen Stream anlegen und diesen Song als Asgangsbasis dafür verwenden. Währen des Hörens von Hot Chip Radio kam mir ein Remix von Need You Tonight von INXS unter. Den habe ich gleich mal als Ausgangsbasis für mein "Need You Tonight (Static Revenger Mix Edit) Radio" genommen und auf dem hab ich gerade einen coolen Remix von Seals Killer gehört. Ob ich daraus ne Station machen soll?
jamendo
Einen völlig anderen Ansatz verfolgt die aus Frankreich stammende Musik(er)-Plattform jamendo. Auf jamendo werden Musikstücke von unbekannten Artists angeboten, die ihre Musik unter der ein oder anderen Art der Creative Commons License vertreiben.
Das besondere an jamendo ist, dass man die Songs auf verschiedene Art und Weise auf den Rechner bekommt. Man kann sich Alben entweder im klassischen Stream (per .m3u oder .pls) im favorisierten Player anhören oder auch als Podcast. Der Clou jedoch ist, dass man alle Songs herunterladen kann. Dazu greift jamendo auf die P2P-Filesharing Lösungen Bittorrent und Edonkey zurück.
Nur weil Artists nicht im Plattenregal stehen, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie weniger porfessionell gemachte Musik vertreiben Im Gegenteil, wer sich davon selbst überzeugen möchte sollte sich mal das Ambient-Album von LEGO anhören. Das ist richtig gut.
jamendo ist vielleicht nicht so ausgereift wie die anderen beiden Lösungen, aber es macht Spaß zu stöbern. Besonders gut gefallen mir die vielfältigen Möglichkeiten die Musik zu hören und darüber hinaus auch noch downzuloaden. Auf Grund der Creative Commons License bietet es sich beispielsweise auch an die Musik im eigenen Podcast zu verbraten.
Fazit
Über das Internet lässt sich mittlerweile soviel Musik konsumieren, dass der Musikindustrie nicht umsonst Angst und Bange ist. Aber mal ehrlich, warum soll ich ein Schweinegeld für die Sachen hinlegen?
Dennoch können die vorgestellten Seiten eine Chance für die Musikindustrie sein. So kann man beispielsweise über Pandora die Songs gleich bei amazon bestellen oder bei iTunes kaufen. So haben doch beide Seiten was davon.
Mal abgesehen davon kaufe ich mir die Musik die wirklich gut ist auf Vinyl.
- Mittwoch, 17. Mai 2006, 03:51
- DJ's geht nach Hause. The future is Mike Relm
- Als "Vorband" von Spank Rock im 103Club heute Abend in Berlin war ein gewisser Mike Relm angekündigt.
Ok, wer ist das?
Einer der verdammt besten DJ's unserer Zeit. Understated mit Anzug und 10cm-Schlips und den flinkesten Händen, die ich überhaupt bisher gesehen habe. Man stelle sich vor, ein Typ der scratcht. Die rechte Hand auf dem Palttenteller, die linke am Mischpult.
Die Rechte war so schnell, dass man den Eindruck hatte, sie bewege sich überhaupt nicht. Die Linke war so schnell, dass man sie überhaupt nicht gesehen hat.
Mike legt alles mögliche auf, von 80er-Songs, 70er-Songs, geremixted Classics, Hip Hop, was auch immer. Er hat vorallem eine Vorliebe für abgenudelte Songs. Doch was er innerhalb seines Sets daraus macht, lässt einem aus den Latschen kippen.
Nicht nur, dass er am Turntable scratcht. Er scratcht auch digital, sowohl laufende Musik, als auch Videos, die in seinem Hintergrund laufen.
Er alleine war die 15€ des Abends wert. Auch 30€ wären ok gewesen. Alle waren baff.
Da man das sowieso alles nicht erklären kann, sieh selbst:
- Mittwoch, 17. Mai 2006, 03:39
- Damn it. Geiles Konzert.
- Berlin, es ist Sommer. Streife Dein angestaubtes Winter-Elektro-Image ab, lass uns bitte dieöde Gitarren-Schreder-Brit-Mucke des Winters vergessen. B'more ist angesagt.
Wer nicht da war hat definitiv was verpasst. Das Spank Rock Konzert im 103Club war der Hammer. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß mein Shirt bei Ende einer Veranstaltung in letzter Zeit so verschwitzt war.
Das Konzert selbst war nicht so lang (die halbe Platte und 2 neue Stücke) oder anders rum, eigentlich hätte ich Bock gehabt noch mindestens die doppelte Länge anzuhängen. aber vom Auspump-Faktor war es allemal ok.
Danke Spank's, das nächste mal bin ich wieder da.





