- Donnerstag, 6. Juli 2006, 20:00
- Was ist Web 2.0 (beta)
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Internet
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Diplomarbeit
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Web2.0
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- Ich möchte an dieser Stelle eine beta-Version meines Kapitels "Web 2.0" meiner im Entstehen begriffenen Diplomarbeit veröffentlichen. Ziel meiner Diplomarbeit ist eine Web 2.0 / AJAX - Applikation.
Ich habe mich für den Grundlagenteil lange mit dem Thema Web 2.0 beschäftigt und das im Folgenden veröffentlichte Kapitel ist Arbeit meiner Recherche sowie mein Ansatz eines Definitionsversuches des Terms Web 2.0, so wie ich ihn verstehe.
Warum poste ich das hier? Im folgenden Text wird sich klären, dass eines der Hauptaugenmerke von Web 2.0 die Partizipation durch die User ist. Was liegt also näher, als die Leser meines Blogs bei einer Web 2.0 Diplomarbeit am Entstehungsprozess teilhaben zu lassen.
Es ist nicht meine Stärke wissenschaftlich zu schreiben, ich neige vielmehr zu einem journalistischen Schreibstil. Der Ein oder Andere von Euch wird sicherlich schon Erfahrungen mit dem Schreiben wisenschaftlicher Texte gemacht haben und kann mir noch Tipps geben.
Daher bin ich über alle Verbesserungsvorschläge, seien sie inhaltlich, formell oder stilistisch, dankbar. Bitte nutzt die Kommentarfunktion und helft mir.
Ich bin ehrlich gesagt schon etwas nervös dies hier zu veröffentlichen.
Der Text ist etwas länger, in Word sind es 7 Seiten, also lest ihn nur, wenn ihr auch die Muße dazu habt. Ich habe den Text für das Lesen im Web mit Ankern versehen. Diese sehen so
aus. So könnt ihr, sofern Euch Aussagen, die ich zitiert habe, interessieren und ihr diese genauer nachlesen wollt, leicht zur Quellenangabe springen.
Wenn ihr ein eigenes Blog besitzt würde ich mich darüber freuen, wenn ihr Eure Leser auf diesen Artikel aufmerksam macht. Viele wissen viel. The Wisdom of the Crowds.
Um den Artikel zu lesen klickt ihr bitte auf den Link "... vollständig lesen"
Web 2.0
In diesem Kapitel soll geklärt werden, ob es eine Definition für das Web 2.0 gibt sowie dessen Kernpunkte herausgearbeitet werden. Am Ende des Kapitels wird die Sichtweise auf Web 2.0 in Zusammenhang mit dieser Diplomarbeit aufgezeigt. Dem Thema Web 2.0 ist ein eigenes Kapitel gewidmet, da sich aus den Kernpunkten Erkenntnisse für die spätere Anforderungsdefinition für die Applikation ableiten lassen.
Auf die Anforderungsdefinition wird in Kapitel X ab Seite XX eingegangen.
Entstehung des Begriffs und Definition des Terms
"When people say "Web 2.0" now, I have some idea what they mean. And the fact that I both despise the phrase and understand it is the surest proof that it has started to mean something."
[1
]
Der Begriff Web 2.0 wurde von Dale Dougherty, Mitarbeiter des Verlages O’Reilly und Craig Cline, Mitarbeiter von MediaLive, einer Eventagentur, geprägt. Während eines Brainstormings suchten sie einen Namen für eine neue Internetkonferenz. Dabei verglich Dougherty neue Geschäftsmodelle im Internet mit länger bestehenden [Anhang]. Er identifizierte dabei Firmen, welche in die Zeit des so genannten Web 1.0 gehörten und Firmen, die seiner Meinung nach in die Zeit des Web 2.0 gehören.
Web 2.0 ist keine Ansammlung von verschiedenen Technologien, obwohl asynchrones JavaScript in Verbindung mit XML (AJAX) und RSS in vielen Definitionsversuchen damit in Verbindung gebracht werden. Auf AJAX wird im Rahmen der Diplomarbeit in Kapitel X auf Seite XX eingegangen, auf RSS in Kapitel X auf Seite XX.
Bisher existiert noch keine exakte Definition für den Term Web 2.0. Es gibt allgemeingültige Ansätze. Davon beruhen die Meisten auf einer Definition des Begriffs von Tim O’Reilly, Gründer des O’Reilly Verlages, aus dem Jahr 2005. Er schrieb sowohl einen Essay als auch einen Versuch einer Kurzdefinition zu Web 2.0 mit dem Titel "Web 2.0 Compact Definiton?"
"Web 2.0 is the network as platform, spanning all connected devices; Web 2.0 applications are those that make the most of the intrinsic advantages of that platform: delivering software as a continually-updated service that gets better the more people use it, consuming and remixing data from multiple sources, including individual users, while providing their own data and services in a form that allows remixing by others, creating network effects through an "architecture of participation," and going beyond the page metaphor of Web 1.0 to deliver rich user experiences." [2
]
O’Reilly, will sich mit seiner Definition nicht festlegen. Die Kurzdefinition wurde in seinem Weblog veröffentlicht und als Frage an seine Leserschaft zur Disposition gestellt. Seine Definition ist eine Zusammenfassung seines Essays "What is Web 2.0 Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software" [3
] und fasst noch einmal die von ihm erarbeiteten Kerngedanken zusammen.
Kerngedanken des Web 2.0
In den Kerngedanken des Web 2.0 sind sowohl technische als auch gesellschaftsbezogene Aspekte verankert. Zunächst soll die technische Seite und im weiteren Verlauf des Kapitels der gesellschaftliche Standpunkt erklärt werden.
Das Web als Betriebssystem und die Webseiten als Applikationen
Ein Gedanke O’Reilly’s ist es das Web als Plattform zu sehen, welche erweitert werden kann.
"Platforms frequently are referred to as operating systems [...]" [4
]. Das Internet als Betriebssystem bildet somit die Grundlage für Web-basierte Applikationen.
Darüber hinaus sollen auch die Applikation selbst erweiterbar sein und somit Teil der Plattform werden. "The phrase 'web as platform' refers to fact that as web sites start providing their own APIs, they too are becoming a platform on which other programs can be built." [5
]. Daher bieten viele Web 2.0 Applikationen Entwicklern Schnittstellen (APIs) an [vgl. 6
], damit diese dann zu neuen Anwendungen verarbeitet werden können. Die daraus neu entstandenen Applikationen nennt man Mashups.
Der Begriff Mashup entstammt ursprünglich der Musikwelt und bezeichnet die Zusammenführung von Gesang und Melodie zweier völlig unterschiedlicher Musikstücke aus verschiedenen Musikrichtungen [vgl. 7
] und verweist im Zusammenhang mit Web 2.0 auf die Möglichkeit Daten von verschiedenen Quellen zu beziehen und sie in einer neuen Applikation zu vereinen.
Auch Jared M. Spool, Geschäftsführer und Gründer von "User Interface Engineering" beschreibt in seinem Artikel "Web 2.0: The Power Behind the Hype" Schnittstellen als Antrieb für die Web 2.0 Entwicklung. "One tool that is making this all possible is the increasing availabilitiy of Application Programming Interfaces (APIs) [...] It isn’t just the big boys who are creating these APIs. [...] Even specialized niche applications are starting to make APIs available. [8
] .
Eine wichtige Forderung in diesem Zusammenhang ist die Schnittstellen für die Entwickler von Mashups so einfach wie möglich zu halten. RSS, XML, XML-RPC und JSON sind einfach zu handhabende Techniken. Auf diese Techniken des Datenaustausches wird in Kapitel XX auf Seite XX eingegangen.
"On the other hand we have the world of SOAP and WSDL and XML SCHEMA and WS_ROUTING and WS_POLICY and WS_SECURITY and WS_EVENTING and WS_ADDRESSING and WS_RELIABLEMESSAGING and attempts to formalize rich conversation models. [...] The code written to process these messages is so early bound that it is precompiled from the WSDL’s and, as many have found, when it doesn't work, no human can figure out why." [9
]
Die Komplexität von SOAP-Schnittstellen schreckt viele Entwickler davon ab diese zu nutzen. "While B2B connections (like those between Amazon and retail partners like ToysRUs) use the soap stack, Amazon reports that 95% of the usage is of the leightweight REST service" [3
].
Daten sowie diese zur Verfügung zu stellen sind, so O’Reilly, der Schlüssel für eine Vormachtstellung im Internetgeschäft der Zukunft [vgl. 3]. "Therefore: For competitvie advantage, seek to own a hard-to-recreate source of data." [3
]
Bei der Nutzung von Internetapplikationen werden Daten des Benutzers nicht mehr auf dem eigenen Rechner abgelegt, sondern auf dem Server des Internetapplikationsanbieters gespeichert. Damit wird sicher gestellt, dass der Benutzer jederzeit an einem internetfähigen Gerät Zugang zu seinen Daten hat.
"The whole idea of "your computer" is going away, and being replaced with "your data." You should be able to get at your data from any computer. Or rather, any client, and a client doesn't have to be a computer." [10
].
Graham’s Forderung beinhaltet zudem noch die Geräteunabhängigkeit. Auch O’Reilly identifiziert diese als Ziel von Web 2.0 Entwicklungen. "The PC is no longer the only access device for internet applications, and applications that are limited to a single device are less valuable [...]" [3
].
Internetpräsenzen sollten unter den Gesichtspunkten des Web 2.0 nicht mehr nur als eine Ansammlung von Einzelseiten angesehen werden, die dem Benutzer Inhalte anzeigen. In der Zeit vor dem Web 2.0 fand ein Datenaustausch mit dem Server nur dann statt, wenn der Benutzer über eine Verknüpfung eine neue Seite angefordert hatte. O’Reilly fordert in diesem Zusammenhang das Verhalten von Desktop-Applikationen im Sinne von Rich-Client-Applikationen auf Internetseiten zu portieren. [vgl. 3
] Durch ein Zusammenspiel von verschiedenen Webstandards, im Fachjargon AJAX genannt, ist dies möglich. AJAX erlaubt es Daten mit dem Server auszutauschen, ohne die Seite neu laden zu müssen. Auf AJAX wird im Detail noch in Kapitel X ab Seite XX eingegangen.
Durch Internetapplikationen entfällt die Notwendigkeit Software zu installieren und zu erneuern. Updates finden nicht mehr auf dem Rechner des Benutzers statt, sondern werden vom Anbieter der Internetapplikation eingespielt. O’Reilly beschreibt dies als die Abschaffung des Software-Lebenszyklus [vgl. 3
].
Web 2.0 Seiten müssen sich in einem ständigen Wandel befinden. "Cal Henderson, the lead developer of Flickr, recently revealed that they deploy new builds up to every half hour. This is clearly a radically different development model!" [3
].
Dies ist das Prinzip der andauernden Beta-Version [vgl. 3
]. Die Applikationen erreichen somit nie ihren Entwicklungs-Endstatus, sondern werden von den Entwicklern als ständige Weiterentwicklung verstanden. Abgeleitet wird dies aus der Open-Source-Entwicklung. "Release early. Release often. And listen to your customers[...]" [11
]. Das Einbinden der Benutzer in den Entwicklungsprozess wird im nächsten Teilabschnitt besprochen.
Partizipation anstatt Publikation
"Niemand weiß alles, jeder weiß etwas, in der Menschheit liegt das gesamte Wissen." [12
]
Unter dem Begriff Kollektive Intelligenz versteht man das kollaborative Arbeiten an einem Thema zur Ansammlung von Wissen oder zur Lösung einer Aufgabe. Im Kontext von Web 2.0 soll im Folgenden auf die Begrifflichkeiten Folksonomy und Social Software eingegangen werden.
Der Begriff Folksonomy leitet sich aus den englischen Worten folk (Volks-) und taxonomy (griech. taxis = Ordnung, -nomia = Verwaltung ; sprachwissenschaftliche Einordnung von Gegenständen und Ereignissen in Kategorien) ab und wird als gemeinschaftliches Indizieren [vgl. 13
] in das Deutsche übersetzt. Die Folksonomy erlaubt einem Benutzer Gegenstände, z. B. Verknüpfungen, Bilder oder Weblog-Einträge, mit frei gewählten Schlagworten, so genannten Tags, zu versehen. Im Unterschied zur Taxonomie ist der Benutzer in seiner Wahlmöglichkeit nicht eingeschränkt, sondern kann die Schlagworte frei vergeben. Jeder Benutzer einer Tagging-Software hat dadurch die Möglichkeit, die Begriffe für die Gegenstände zu wählen, die seiner Vorstellung zur Erklärung des jeweiligen Gegenstandes am Nächsten kommen. Hintergrund der Folksonomy ist somit die unterschiedliche Wahrnehmung von Gegenständen durch unterschiedliche Personen.
Dieser Ansatz zeigt jedoch auch Risiken auf. Tags können unter Umständen semantisch unkorrekt sein. Der Begriff "Apple" kann bspsws. sowohl für einen englischen Artikel über die Frucht, den Computerhersteller mit dem selben Namen oder aber auch für das Musiklabel der Beatles mit dem Namen "Apple Music" stehen.
Gene Smith, Verantwortlicher der kanadischen Consulting-Firma nForm, beschreibt das Fehlen von augenblicklich fehlender Synonym-Verwaltung bei den meisten Tagging-Systemen als weiteres Manko. "I can see a few reasons why a folksonomy would be less than ideal in a lot of cases: None of the current implementations have synonym control (e.g. "selfportrait" and "me" are distinct Flickr tags, as are "mac" and "macintosh" on Del.icio.us)". [14
]
Folksonomy ist nicht nur die Verschlagwortung alleine. Auf Webseiten wie del.icio.us, auf der man seine Lesezeichen ablegen kann oder flickr, einer Webseite zum Ablegen von Bildern, werden Tags dazu benutzt gleichartigen Inhalt zu identifizieren und um Inhalte von gleich gesinnten Benutzern zu finden. Gleich gesinnte Benutzer zu finden ist auch ein Ziel von Social Software.
Soziale Anwendungen (Social Software) im Web sind Applikationen, die auf dem gemeinschaftlichen Ansatz von Zusammenarbeit, Interaktion und Kommunikation beruhen. Ein Beispiel für eine soziale Anwendung ist Wikipedia, eine Online-Enzyklopädie, die im Gegensatz zu anderen Enzyklopädien nicht von einer Redaktion von Experten betreut wird, sondern von ihren Benutzern. Wikipedia befindet sich in einem ständigen Wandel, da nahezu jede Seite des Lexikons verändert werden kann. Die Philosophie dahinter leitet sich aus der Open Source Entwicklung ab. Eric S. Raymond beschreibt in seinem Essay "The Cathedral and the Bazaar", dass ein Mitwirken von Vielen hilft Fehler zu minimieren. "Given enough eyeballs, all bugs are shallow" [11
]. O’Reilly beschreibt dies auch als "Die Weisheit der Vielen" [vgl. 3]. Er bezieht sich hierbei auf ein Buch von James Suriwecki, der in diesem unterstreicht, dass eine Gruppe von Menschen mehr weiß als ein Experte. "Experts, no matter how smart, only have limited amounts of information. [...] It's very rare that one person can know more than a large group of people," [15
]
Weitere Beispiele für Social Software sind so genannte soziale Netzwerk-Seiten. Ziel dieser Seiten ist eine Vernetzung der Benutzer mit gleichen Vorlieben. Die Netzwerkseiten versuchen hierbei sich durch unterschiedliche Interessensgebiete voneinander abzugrenzen. MySpace setzt z.B. verstärkt auf das Thema Musik, openBC hingegen auf Business-Netzwerke und OK Cupid auf Menschen, die einen Partner suchen. Alle Seiten haben jedoch gemein, dass Benutzer ein Profil von sich anlegen können. Sie können dadurch von Anderen gefunden werden bzw. Menschen mit den selben Vorlieben und Neigungen finden und sich dadurch untereinander vernetzen.
Vor den Zeiten des Web 2.0 wurden Internetseiten dafür verwendet, um den Benutzer passiv, als Konsument, an der Seite teilhaben zu lassen. Für den Publizisten einer Internetseite war es nicht möglich mit seinem Leser in den Dialog zu treten. Mit Aufkommen von Weblogs wurde dies obsolet. Weblogs bieten dem Leser die Möglichkeit das Gelesene zu kommentieren. Durch die Kommentarfunktion wurde es auch möglich geschriebene Aussagen auf Webseiten zu revidieren.
Die Prinzipien der Partizipation und der Weisheit der Vielen findet auch Anwendung in Weblogs und der Blogosphäre. Das Thema Weblogs und die Blogosphäre ist jedoch für den weiteren Verlauf der Diplomarbeit nicht relevant und deshalb wird nicht weiter darauf eingegangen.
Internetseiten des Web 2.0 gründen sich jedoch wie oben aufgezeigt auf Partizipation der Benutzer. "During the Bubble a lot of popular sites were quite high-handed with users. [...] and send the user the message: this is our site, not yours. [...] I think the root of the problem was that sites felt they were giving something away for free". [1
]
Während Internetseiten zur Zeit der DotCom-Blase noch von ihren Besitzern publiziert wurden und dem einzelnen Benutzer kein Vertrauen entgegengebracht wurde, wird in den Zeiten des Web 2.0 alles getan um den Benutzer in den Entwicklungsprozess mit einzubinden. Es ist nicht wichtig zu Beginn eine perfekte Applikation auf den Markt zu bringen. Wichtiger ist es der Applikation ständig neue Eigenschaften hinzuzufügen und dabei mit dem Benutzer in Kontakt zu bleiben, ihn aufzufordern am Entwicklungsprozess teil zu haben. Auch hierbei greift ein Ansatz aus der Open-Source-Entwicklung. "If you treat your beta-testers as if they're your most valuable resource, they will respond by becoming your most valuable resource." [11
]
Im Sinne von partizipativer Software liefert der Benutzer auch den Inhalt und somit die Daten für der Seite. Die Applikation bietet lediglich die Möglichkeit die Daten zu verarbeiten.
Definition von Web 2.0 im Kontext der Diplomarbeit
Wie hearausgearbeitet wurde sind viele Kerngedanken des Web 2.0 nicht neu. Die Philosophie des Web 2.0 lässt sich zum größten Teil aus der Entwicklung von Open-Source-Software ableiten. Die Aspekte der Sozialen Software reichen zurück in das Jahr 1979 [vgl. 16
].
Paul Graham bezweifelt in seinem Essay "Web 2.0" sogar, dass es jemals der Plan vom O’Reilly Verlag war anzudeuten es gäbe eine neue Version des Internets, die Hauptaussage des Begriffs sei lediglich der Versuch darauf hinzuweisen, dass das Internet nach der Dot-Com-Blase im Jahr 2000 wieder an Bedeutung gewinnt. [vgl. 1
]
Der Begriff Web 2.0 ist jedoch sehr plakativ und bleibt damit in den Köpfen hängen. Er dient als Sammelbegriff für alle aufgeführten Ideologien und Techniken.
Basierend auf den oben beschriebenen Erkenntnissen möchte ich an dieser Stelle meine eigene Definition von Web 2.0 vorstellen. Für den weiteren Verlauf der Diplomarbeit bildet sie die Grundlage.
Das Web 2.0 ist ein einfach erweiterbarer, verteilter Datenspeicher, der Schnittstellen sowie sich ständig weiter entwickelnde, kollaborativ und partizipativ ausgerichtete, geräteunabhänige Applikationen bereitstellt und dabei dem Benutzer oder Entwickler einen möglichst hohen Grad an Freiheit in seiner Anwendung lässt.
Quellen
[1] Paul Grahamm :: Web 2.0 
[2] O’Reilly :: Web 2.0 Compact Definition 
[3] What is Web 2.0 Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software 
[4] Paul Grahamm :: Web 2.0 
[5] Programmable Web :: FAQ 
[6] Programmable Web :: API's 
[7] Wikipedia :: Bastard Pop 
[8] Web 2.0 :: The Power Behind the Hype 
[9] Adam Bosworth :: ISCOC04 Talk 
[10] Paul Graham :: The Other Road Ahead 
[11] Eric S. Raymond :: The Cathedral and the Bazaar 
[12] Pierre Lévy :: Was ist kollektive Intelligenz 
[13] Wikipedia :: Gemeinschaftliches Indizieren 
[14] Gene Smith :: Folksonomy: social classification 
[15] James Suriwecki :: Wisdom Of Crowds / Questions and Answers 
[16] Wikipedia :: Soziale Software 
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Trackbacks:
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Trackback für spezifische URI dieses Eintrags
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Trackback: Frühstücksfleisch
Weblog: matblog
07.07.2006 um 11:19
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Mache ich heute morgen den Rechner an und sehe 24 Komentare / Trackbacks sind heute Nacht geposted worden. Habe mich schon gefreut, dachte es wäre wegen meinem Was ist Web 2.0 Artikel gewesen. Pustekuchen, 20 davon waren
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Trackback: Diplomarbeit zum Thema Web2.0
Weblog: Das Beste aus der Blogosphäre und Web 2.0
12.07.2006 um 16:00
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Matthias Melzer schreibt gerade an seiner Diplomarbeit und stellt sie zum “beta-testen” der Öffentlichkeit zur Verfügung
Mutiger Weg!
Das Thema behandelt Web2.0. Es wird Ajax behandelt und natürlich das gesellschaftliche Phänomen Web2...
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Trackback: Schlaf' gut, Europa!
Weblog: matblog
12.07.2006 um 21:16
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Unternehmen in Europa verschlafen das Web 2.0. Dies soll zumindest das Marktforschungsinstitut Gartner herausgefunden haben. In einem Artikel der Computerwoche , denen der Artikel anscheinend vorlag (ich konnte ihn auf der Gartner-Seite nicht entdecken),
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Trackback: Gliederung meiner Diplomarbeit
Weblog: Das Beste aus der Blogosphäre und Web 2.0
14.07.2006 um 21:04
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Ich habe es Matthias versprochen
Hier der erste Wurf meiner Gliederung meiner Diplomarbeit.
Kommentare erwünscht.
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis VI
1. Was ist Web 2.0? 1
1.1. Ein ...
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Trackback: Die drei Phänomene des Web 2.0s
Weblog: Das Beste aus der Blogosphäre und Web 2.0
19.07.2006 um 09:19
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Ich sitze gerade an der Gliederung meiner Diplomarbeit und überlege, wie ich in einen roten Faden durch das Web 2.0 ziehen kann. Durch meine Recherche bin ich auch folgende Thesen gekommen:
Die technische Sichtweise: AJAX und Rich Web Application...
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Trackback: Mehr Diplomanden - Versuch einer Web 2.0 Diskussion im Sinne des Web 2.0
Weblog: matblog
19.07.2006 um 12:20
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Durch meinen Artikel zu "Was ist Web 2.0? " komme ich mit immer mehr Leidensgenossen in Kontakt, die dieses Thema auch auf die ein oder andere Art und Weise in ihrer Diplomarbeit behandeln. Noch mehr freut es mich natürlich, wenn sie meinem Beispiel folg
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Trackback: Die oberen 10.000
Weblog: matblog
21.07.2006 um 03:50
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Darauf wird angestoßen. So, die 10.000er Grenze ist überschritten. 10.000 Besucher in den ersten 3 Monaten. Vor fast genau 3 Monaten gabe es den ersten Eintrag hier im matblog. Dem stehen 15.800 Seitenaufrufe gegenüber. Alleine diese Woche kamen bisher
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Trackback: Stockphishing
Weblog: matblog
30.07.2006 um 15:14
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Mein Stöckchen. So, dann mach' ich auch mit bei der Stöckchen-Werferei. Hintergrund des Ganzen ist ein so genanntes zugeworfenes Stöckchen, welches man von einem anderen Blogger bekommt. Meines kam vom vm-people Blog . Dieses Stöckchen kann man dann w
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Trackback: Übersetzung von Paul Graham's Essay Web 2.0
Weblog: matblog
23.10.2006 um 15:44
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Ich habe mich am Wochenende mal hingesetzt und habe einen, in meinen Augen wichtigen, Artikel zum Thema Web 2.0 in das Deutsche übersetzt. Der Original-Essay ist von Paul Graham, ist im November 2005 auf seiner Seite http://paulgraham.com erschienen und
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Trackback: Geadelt!
Weblog: matblog
23.10.2006 um 19:32
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Ich traute meinen Augen nicht. O'Reilly hat bekanntermaßen eine Broschüre zum Thema Web 2.0 herausgebracht. Dabei hat O'Reilly einen Rundumschlag zum Thema veröffentlicht, ohne darauf natürlich zu verzichten kräftig auf ihre eigenen Produkte hinzuwe
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- Schade, dass du nicht weiter auf die Weblogs eingehen möchtest. Ich denke nämlich, dass dies doch einen wichtigen Teil des "Web 2.0" ausmacht. Die Kommentarfunktion, die ja inzwischen zum Standard geworden ist, ist doch ein Paradebeispiel dafür, wie Autoren und Leser in Kontakt treten!
Am Schluss kam mir noch was komisch vor in deinem Text:
"... dass das Internet nach der Dot-Com-Blase im Jahr 2000 ..."
Also "nach der ..Blase" klingt komisch. Meinst du "nach dem Platzen der Dot-Com-Blase"?
Viele Grüße
(Antwort)
- Hallo,
danke für Deinen Kommentar. Du hast Recht, klingt wirklich etwas komisch. Ich werde es wohl wirklich als das Platzen der Dot-Com-Blase bezeichnen.
Auf die Weblogs gehe ich deswegen nicht ein, weil sie für meine Arbeit nicht unbedingt eine Rolle spielen. Zwar brauche ich die Kommentarfunktion, aber Trackbacks lasse ich außen vor.
Vielleicht muss ich noch ein Kapitel über Communities schreiben, da werden Weblogs und die Blogosphäre mit Sicherheit noch einmal auftauchen.
(Antwort)
- hi, vielleicht hast du ja mal lust dich zu melden wg. derer diplomarbeit. wir machen den mister wong und planen ein paar weitere projekte, kann leider keine kontaktdaten von dir finden.
(Antwort)
- Wenn Du deine Arbeit "verinnerlicht" hast, macht es vielleicht Sinn, in deiner Navigation die Tags über die Kategorien zu stellen?
Ansonsten viel Spass beim weiteren Recherchieren. Schau doch mal bei den Wikipedianern in der cbase vorbei, teste mal pageflakes.com - und vergiss die Blogger nicht.
(Antwort)
- Also sehr schöner und ausführlicher Artikel, respekt. Die SEO Geschichte bei Web2.0 im Gegensatz zu Web 1.0 Tabelle pasts gut, stimmt alles soweit.
(Antwort)
- hallo, habe mich im 1.kapitel meiner diplarbeit ebenfalls mit der thematik beschäftigt. falls du noch zeit hast, kannst du ja mal drüber fliegen.
http://www.femkom.de/raphael/Diplomarbeit_Raphael_Kurz.pdf
gruß raphael
(Antwort)
- ... ist doch super verständlich. bin gespannt, was da an mashups auf uns zukommt. im moment finde ich viele konzepte etwas low. wird zeit, dass jemand was wirklich nützliches rausbringt. oder kannst schon von ein paar wirklichen highlights berichten?
housingmaps.com
dugg.de
placeopedia
WhereAmI.At
stellen für mich keinen besonderen unterhaltungswert da.
r.
(Antwort)
- Ich mache eine Ausbildung zur IT-Systemkauffrau und muss nächsten Moat einen Vortrag über 'Web 2.0' halten.
Gute Zusammenfassung. Eiegtnlich gibt es ja keine wirklich klare Definition des Begriffes aber deine kommt dem ganzen schon sehr nahe!
Viel Glück für deine Diplomarbeit!
(Antwort)
- Danke, allerdings habe ich die bereits abgegeben. Du hat recht, es gibt keine Definition, was die Sache nicht einfacher macht. Vor allem im Hinblick darauf, dass jeder Marketingmensch es sich so auslegt wie er es braucht. Na ja.
Viel Spaß bei deinem Vortrag. Die einzigen Artikel die es gilt durchzuarbeiten sind meiner Meinung nach "What is Web 2.0" von Tim O'Reilly und "Web 2.0 von Paul Graham".
(Antwort)
- So, ich habe auch meine Web 2.0 Diplomarbeit ende März abgegeben. Nun veröffentliche ich sie nach und nach auf meinem Blog. Wenn einer die Arbeit haben möchte, kann ich sie auch gerne zusenden.
(Antwort)
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